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Das Erneuerungsprojekt kommt wie geplant voran

Für 8 Millionen Franken bringt die Sportzentrum Wichterheer AG ihr Zentrum auf Vordermann. Die AG ist sowohl mit dem Bauprogramm als auch mit den Finanzen auf Kurs.

So soll die geplante Rutschbahn aussehen.
So soll die geplante Rutschbahn aussehen.
zvg

«Wir sind mit dem Erneuerungsprojekt 2016 auf Kurs», sagte Josef Zuppiger, Verwaltungsratspräsident der Sportzentrum Wichterheer AG, an der 46. Generalversammlung am Freitag. Mitte Februar wurde mit den Umbauarbeiten für das 8 Millionen Franken teure Projekt begonnen (wir berichteten).

Das Hallenbad wird totalsaniert und erhält unter anderem eine 56 Meter lange Innenrutschbahn. Das Bistro wird vergrössert. Zudem beabsichtigt die Migros Aare, nochmals rund 1,5 Millionen Franken für den Ausbau des Fitnessbereichs sowie Attraktivitätssteigerungen im Wellnessbereich zu investieren. Dazu kommt der Umbau des Fitnessraums zu Büros, Kids-Club und Massageraum.

Der Verwaltungsrat hofft, die Innenrutschbahn und den Kinderbadeplausch ganz oder teilweise durch Sponsoring finanzieren zu können. Von den anvisierten 100 000 Franken sind 54 000 Franken zusammengekommen. Während der Bauphase sind gewisse Teile und ab August die ganze Anlage geschlossen. Die Wiedereröffnung ist Ende Oktober/Anfang November vorgesehen.

Neue Schwimmhalle: Teuer

«Besteht zwischen dem Sportzentrum Wichterheer und dem Sportzentrum Heimberg eine Konkurrenzsituation?», wollte diese Zeitung von Zuppiger wissen. Dies, da die Stadt Thun 2014 einen Projektierungsbeitrag von 100'000 Franken zugesichert hat. Im Juli 2016 hat der Gemeinderat beschlossen, das Wichterheer vorerst während der nächsten fünf Jahre mit 59'000 Franken jährlich zu unterstützen.

Nun beteiligt sich Thun mit 31'000 Franken an einer Machbarkeitsstudie für eine zusätzliche Schwimmhalle in Heimberg (wir berichteten). «Aus denkmalschützerischen Gründen müssten wir eine unterirdische Schwimmhalle erstellen, die zwischen 11 und 13 Millionen Franken kosten würde», sagte Zuppiger. Der Ball liege nun bei der Stadt.

Ausgeglichene Rechnung

Die Jahresrechnung schliesst bei einem Betriebsertrag von 376'600 Franken und nach Abschreibungen auf der Liegenschaft von 62'000 Franken mit einer schwarzen Null ab. Die 106 in der Halle am Riderbach in Oberhofen anwesenden Aktionärinnen und Aktionäre winkten diese durch. Das Eigenkapital beträgt 1,88 Millionen Franken, und das Fremdkapital steht mit 319'577 Franken zu Buche.

Der siebenköpfige Verwaltungsrat wurde für eine neue Amtsperiode von zwei Jahren wiedergewählt.

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