Brillantes Feuerwerk von Melodien und Trommelwirbeln

Thun

Mit zwei fulminanten Schlusskonzerten begeisterten die Thuner Kadetten das Publikum am Wochenende das Publikum im Schadausaal.

Die Thuner Kadetten bei ihrem Konzert im Schadausaal.

Die Thuner Kadetten bei ihrem Konzert im Schadausaal.

(Bild: zvg)

Zu Ehren des 250. Geburtstags von Beethoven begrüsste die Kadettenmusik mit den Tambouren das Publikumim Schadausaal des Kultur- und Kongresszentrums Thun mit dem Finale aus der 5. Sinfonie.

Mit dem kraftvollen Auftakt, den eingefügten Trommelwirbeln und dem majestätischen Finale überzeugten die Aufspielenden die gut 600 Gäste am Samstag von Beginn weg von ihrem Können. Den Übergang zu jüngeren Kompositionen machten sie mit «Shut Up and Dance».

Melissa Walther und Louis Betsche beeindruckten mit spannenden Posaunensoli, und die solistischen Einsätze der Spielführerinnen Florence Brügger, Klarinette, und Fabienne Wenger, Saxofon, lösten Bewunderung und viel Applaus aus.

Von wunderschöner Klangfülle und Harmonie war das Vokalduett von Tambourmajorin Carmella Brown und Jeremy von Känel geprägt und erntete frenetischen Beifall. Die harmonischen Wechsel von Musik und Perkussion bei «I am the Doctor»wurden, zur Erinnerung an die Thuner Seespiele, fortgesetzt mit «Ich war noch niemals in New York».

Mit Stolz und Spielfreude

Nicht nur optisch machten die Jüngsten in ihren roten Fulehung-T-ShirtsFreude. Stolz am Auftritt und Spielfreude kamen deutlich zum Ausdruck. Mit Boogie-Woogie-Klängen und südamerikanischen Elementen wussten sie zu gefallen. Besonders der witzige Einsatz als Küchenmannschaft machte den angehenden Tambouren grossen Spass: Die Kochmütze aufgesetzt, produzierten sie mit allerhand Küchengeräten eine Perkussionsshow.

Eine Tambourengruppe setzte ihre Körperteile, also Mund, Hände und Füsse, für ihre Performance ein. Mit Stücken ihres Leiters Martin Zollet, wie etwa «Tortuga», bewiesen die älteren Semester beachtliches Können und grosses Engagement. Das «Chüble» mit den Kübeln und der Einsatz der Lichtstäbe machten nicht nur ihnen Spass, auch das Publikum zeigte sich begeistert.

Nachdem Abgängerinnen und Abgänger ihre Diplome entgegengenommenhatten, eröffneten alle Mitwirkenden das brillante Schlussbouquet mit den Ordonanzmärschen und «Auf zum Nordpol» von Friedemann.

Wirklich bemerkenswert war, wie Musikleiter Urs Grundbacher und Martin Zollet die Jugendlichen immer wieder zu begeistern vermögen, um ein so breites Repertoire auf hochstehendem Level aufzubauen.

Berner Zeitung

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