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Brauerei Thun AG setzt weiter auf Wachstum

Die Thuner Bierbrauer um Stadtpräsident Raphael Lanz erhöhen das Aktienkapital und planen weitere Ausbauschritte. Unter anderem den Umzug der Produktion.

Bei den Kunden sehr gefragt: Thunbier gibts mittlerweile in sieben Sorten.
Bei den Kunden sehr gefragt: Thunbier gibts mittlerweile in sieben Sorten.
PD

Das Thunbier scheint zu munden. Anders ist es nicht zu erklären, dass seit dem Marktgang vom vergangenen Juni bereits 100'000 Flaschen abgefüllt wurden und mittlerweile sieben Biersorten erhältlich sind. «Auch wenn wir noch keinen Gewinn erzielen, sind wir mit dem Geschäftsgang sehr zufrieden», sagt Raphael Lanz, Verwaltungsratspräsident der Brauerei Thun AG. «Schliesslich sind wir erst in der Aufbauphase.»

Positiv stimmt den Thuner Stadtpräsidenten auch die Tatsache, dass er und sein Team sehr viele positive Rückmeldungen von Kunden erhalten. 37 Gastronomiebetriebe, vorwiegend in Thun, aber auch ausserhalb des Kantons, bieten Thunbier an. Und 32 Detail- und Getränkehändler stehen auf der Abnehmerliste. Tendenz steigend.

Alle sollen zum Zug kommen

Kein Wunder also, dass die Bierbrauer ihre Vorwärtsstrategie fortsetzen: Noch bis zu ihrer ersten Generalversammlung vom 25. Mai wollen sie das bestehende Aktienkapital von 450'000 Franken um weitere 225'000 Franken erhöhen.

«Wir verschicken morgen Donnerstag einen Aktionärsbrief, in welchem wir unsere 193 Aktionäre anfragen, ob sie noch weitere Aktien zeichnen wollen», sagt dazu Raphael Lanz. In einem weiteren Schritt kämen dann die rund 200 Interessenten auf der Warteliste zum Zug.

«Wir möchten niemanden enttäuschen und werden versuchen, alle, die sich bis Ende Januar über unsere Website gemeldet haben, mit Aktien zu bedienen.» Diese würden über einen Nennwert von 1000 Franken verfügen und seien für 1250 Franken pro Stück erhältlich. Die entsprechenden Transaktionen will die Brauerei Thun AG bis Mitte März über die Bühne bringen.

«Mehr Handlungsfreiheit»

Der Grund für die Vorwärtsstrategie liegt auf der Hand: «Wir wollen mit dem zusätzlichen Kapital mehr strategische Handlungsfreiheit gewinnen», erklärt Raphael Lanz. So haben die Thunbier-Macher auch schon konkrete Ideen, wies weitergehen soll: «Wir besitzen für unsere bisherige Brauerei-Lokalität an der Bernstrasse 11 nur einen befristeten Mietvertrag», sagt der Thuner Stapi.

So planen die Verantwortlichen der Brauerei Thun AG, die Braumeister Bruno Stoller seit Anfang Jahr in einem 100-Prozent-Pensum beschäftigen und weitere anderthalb Vollzeitstellen geschaffen haben, den Umzug der Produktion. «Wir möchten in eine deutlich grössere Lokalität zügeln, die uns Vorteile in der Logistik, aber auch bei den Prozessabläufen und der Lagerung bietet», sagt Raphael Lanz, ohne einen konkreten Ort zu nennen.

Zudem bestehen weitere Ideen. Allerdings sind diese noch nicht spruchreif: «An der Generalversammlung wollen wir unseren Aktionären aber konkret sagen können, was wo geplant ist», sagt Raphael Lanz. (don)

Weitere Informationen unter www.thunbier.ch

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