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Björn Zryd gestaltete das Jubiläumskunstblatt

An der Hauptversammlung des TKV wurde gestern Abend endlich das Geheimnis um das Jubiläumskunstblatt gelüftet.

Björn Zryd mit seinem TKV-Kunstblatt.
Björn Zryd mit seinem TKV-Kunstblatt.
Patric Spahni

Schon lange wurde gerätselt, wer das Jubiläumskunstblatt 2017 herstellen wird. Bei der Hauptversammlung des Thuner Kadettenvereins (TKV) gab Galerist Markus Hodler das gut gehütete Geheimnis endlich preis. Er erzählte den rund 170 Gästen in der Konzepthalle 6 den Werdegang des 25. Kunstblattes. «Es sollte schon etwas Spezielles von einem speziellen Künstler werden. So fragte ich im Spätherbst letzten Jahres Polo Hofer, ob er bereit wäre, die Arbeit zu übernehmen. Er wolle es sich überlegen, war seine Antwort.» Nach einer weiteren Anfrage im März habe er eine Zusage erhalten, fasste Hodler zusammen. Doch als Polo Hofer am 22. Juli verstarb, waren bloss ein paar Skizzen vorhanden.

Ein Adelbodner sprang ein

«Für mich war das der Super-GAU. Da erinnerte ich mich an Björn Zryd und fragte ihn, ob er einspringen könne», erklärte Hodler. Der Adelbodner nahm sich des Themas an. Er befasse sich gern mit Kultur, und er habe sich sein eigenes Bild von der Geschichte gemacht, erklärte er an der Versammlung. Entstanden ist dabei ein buntes Bild des Thuner Narren. Der müsse sich doch den ganzen Tag grün und blau ärgern über die ihn jagenden Jugendlichen, deshalb habe er das Bild auch in diesen Farben gehalten, erklärte der Künstler. Er habe sich zudem gestern um fünf Uhr auch auf die Suche nach dem Fulehung gemacht, und es habe sich in der Menge fast so angefühlt wie beim Skirennen am Chuenisbergli, sagte er. Zum Abschluss versteigerte Markus Hodler das Originalbild. Es ist für 8000 Franken an Peter Soltermann gegangen. Ob es das letzte Kunstblatt ist oder ob es noch weitere gibt, ist noch nicht entschieden.

Aufgerundete Beiträge

In diesem Jahr wurde die HV ohne Rahmenprogramm durchgeführt. Präsident Stefan Bütler freute sich über den grossen Publikumsaufmarsch und vor allem über die meist grosszügig aufgerundeten Mitgliederbeiträge. Karin Baumann präsentierte die Jahresrechnung. Bei einem Aufwand von 52 918 Franken konnte ein Ertragsüberschuss von knapp 76 Franken verbucht werden. Das Eigenkapital beträgt damit 28 227 Franken. Der Präsident wie auch der gesamte Vorstand wurden mit Akklamation für vier Jahre wiedergewählt. Auch die beiden Revisoren Melanie Hostettler und Stefan Giger sind wiedergewählt worden.

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