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Berner Grüne wollen bei Ständeratswahlen mitmischen

Die Grünen des Kantons Bern streben einmal mehr ins Stöckli.

«Steuergeschenke an Grosskonzerne bezahlen in jedem Fall Gemeinden, Mittelstand und auch die KMU» sagte Co-Präsidentin Natalie Imboden. Dies sei verantwortungslos.
«Steuergeschenke an Grosskonzerne bezahlen in jedem Fall Gemeinden, Mittelstand und auch die KMU» sagte Co-Präsidentin Natalie Imboden. Dies sei verantwortungslos.
Matthias Käser (Archiv)

Die Delegierten der Grünen beschlossen am Dienstag in Thun eine Kandidatur bei den Ständeratswahlen 2019. Zu den Nationalratswahlen will die Partei laut Communiqué mit einer regional breit abgestützten Liste antreten. Von den 24 Kandidierenden sollen mindestens drei Junge Grüne sein. Zudem tritt die Jungpartei mit einer eigenen Liste an.

An der Delegiertenversammlung vom Dienstagabend stimmten sich die Grünen auch auf den Abstimmungskampf gegen die Steuergesetzrevision ein. Die Vorlage kommt im November vors bernische Stimmvolk.

«Steuergeschenke an Grosskonzerne bezahlen in jedem Fall Gemeinden, Mittelstand und auch die KMU» sagte Co-Präsidentin Natalie Imboden. Angesichts der Einnahmeausfälle der nächsten Jahre im Kantonsbudget sei dies verantwortungslos.

(SDA)

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