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Aufmarsch der Ultras

Zwei Interpellationen rund um Spiele des FC Thun sorgten für reichlich Emotionen im Stadtratssaal. Mittendrin: Mehrere Dutzend FC-Thun-Anhänger.

FC Thun-Fans besuchten am Donnerstag die Sitzung des Stadtrates (Archivild).
FC Thun-Fans besuchten am Donnerstag die Sitzung des Stadtrates (Archivild).
Patric Spahni

Die Ausschreitungen beim Match gegen Basel und das Fahnen- und Transparentverbot bei der Partie gegen Luzern animierten die SVP/FDP-Fraktion sowie Alice Kropf (SP) zu je einer Interpellation rund um die Heimspiele des FC Thun und deren Bewilligungspraxis.

Bei der emotional geführten Debatte im Stadtrat waren mehrere Dutzend meist jüngere FC-Thun-Anhänger anwesend, die von Kropf als «Ultras, aber eben nicht Hooligans» bezeichnet wurden.

Kropf beklagte, dass das Hooligan-Konkordat nirgendwo so repressiv angewendet werde wie in Thun. Sie forderte daher «deeskalierende Massnahmen». Mehrere Votanten von BDP, EVP und SVP sprachen sich vehement dagegen aus, verurteilten die Gewalt, riefen die klare Annahme des Konkordats durch das Thuner Stimmvolk in Erinnerung und lobten die Arbeit von Sicherheitsvorsteher Peter Siegenthaler. Er meinte: «Wir haben x runde Tische einberufen. Ich habe mich nie einem Dialog verwehrt.»

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