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Als Gottesdienste verboten waren

100 Jahre sind es her, seit 1918 eine katastrophale Grippe­epidemie auf der ganzen Welt unzählige Opfer forderte. Auch die Stadt Thun blieb dabei nicht verschont.

In einer Mitteilung in der Thuner Tagespresse verfügte der Gemeinderat betreffend die Grippebekämpfung am 28. Oktober 1918 unter anderem, dass Schul- und Sportunterricht bis auf weiteres eingestellt werden mussten.
In einer Mitteilung in der Thuner Tagespresse verfügte der Gemeinderat betreffend die Grippebekämpfung am 28. Oktober 1918 unter anderem, dass Schul- und Sportunterricht bis auf weiteres eingestellt werden mussten.
PD/Stadtarchiv Thun

Der Gemeinderat und das Polizeiinspektorat von Thun erkannten die schwierige Situation zu jener Zeit, weshalb Massnahmen überlegt, gezielt und zum besten Zeitpunkt getroffen werden konnten. Vor allem handelte es sich dabei um ein sehr weitgehendes Versammlungsverbot, das zweimal erlassen werden musste: im Sommer und im Herbst 1918, als die Grippeepidemie ihre beiden Höhepunkte erreicht hatte.

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