Stimmungsvoll, heiter – und mit Vorgeschmack auf 2018

Thun

Mit vielseitigen Melodien, herausragenden Solisten und einem verblüffenden Moderator begeisterten Chor und Orchester der Thunerseespiele am Wochenende das Publikum im Schadausaal des KKThun.

<b>Sorgten für Stimmung:</b> Die Solisten Maximilian Mann und Femke Soetenga mit dem 57-köpfigen Chor und dem 18-köpfigen Orchester der Seespiele.<p class='credit'>(Bild: zvg)</p>

Sorgten für Stimmung: Die Solisten Maximilian Mann und Femke Soetenga mit dem 57-köpfigen Chor und dem 18-köpfigen Orchester der Seespiele.

(Bild: zvg)

Grosser Erfolg für die Thunerseespiele: Die beiden Musical-Christmas-Konzerte im Schadausaal des Kultur- und Kon­gresszentrums KKThun waren aus­verkauft, und das Publikum zeigte sich restlos begeistert. Nach einem feierlichen «Engel lassen laut erschallen» wurden die Besucherinnen und Besucher von Verwaltungsratspräsidentin Elsbeth Jungi Stucki begrüsst.

Witzig war die Begrüssung des Moderators Hanspeter Müller-Drossaart, vielen in guter Erinnerung als Dällebach Kari 2010 auf der Seebühne. Als Engel mit rie­sigen weissen Flügeln freute er sich, das Thuner Publikum wiederzusehen. Während des Konzertes verblüffte er immer wieder mit witzigen Pointen und verbreitete heitere Stimmung unter den gut 700 Gästen. Zwischendurch bediente er sich dabei ­sogar des typischen Dällebach-Kari-Slangs.

Tolle Arrangements

Unter der Leitung von Iwan Wassilevski bescherten die gut 50 Sängerinnen und Sänger mit dem 20-köpfigen Orchester dem Publikum einen akustischen Hochgenuss nach dem andern. Mitreissend intonierten sie das von Chorleiter Ben Vatter arrangierte «And the Money Kept Rolling In» aus «Evita».

Dabei zeigte sich Vatter so richtig im Element. Die dynamischen Einsätze, die gefühlvollen Volumenwechsel und die Einsatzfreude hinterliessen grossen Eindruck. Die kraftvollen Bass- und Tenorstimmen vereinten sich in toller Harmonie mit Sopran und Alt. Mit dem stimmigen Weihnachtsmedley und dem gefühlvollen «Stärn über Bärn» aus «Dällebach Kari» erzeugten sie sogar ein bisschen Gänsehaut.

Herausragende Solisten

Die Highlights waren jedoch die Soli und Duette von Femke Soetenga und Maximilian Mann. Sie überzeugten mit Ausdruckskraft und herausragender Harmonie, ausgeschmückt mit Mimik und Gestik. Die Solistin eroberte die Gunst des Publikums mit «Sonne Nubiens» und «Die Wahrheit», beide aus «Aida».

Mann fesselte mit «Music of the Night» aus «The Phantom of the Opera» und «Wie kann es möglich sein» aus «Mozart! Das Musical». Vor allem mit den emotionsgeladenen Duetten aus «Chess», «The Lion King» oder «Hair» sorgten sie für Begeisterung.

Ein kleiner Vorgeschmack auf die Seespielsaison 2018 mit «Mamma mia!» durfte natürlich nicht fehlen. Mit grossem Einfühlungsvermögen intonierten die beiden Solisten Songs wie «I Have a Dream» oder «Money, Money, Money» in Schweizer Dialekt, und als sie die Titel­melodie beendet hatten, ernteten sie tosenden Applaus.

Zwischen den abschliessenden Darbietungen bedankte sich das begeisterte Publikum am Freitagabend immer wieder mit Standing Ovations.

Gemäss Silvia Burkhard, Medienverantwortliche der Thunerseespiele, war auch das Konzert vom Sonntag in Bern ausverkauft.

Thuner Tagblatt

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