Schnelles Internet kommt

Burgistein

Das Internetnetz wird entgegen dem Antrag des Gemeinderats für 155'000 Franken auf Gemeindekosten ausgebaut. Und die Liegenschaft Alpenblick wird für 530'000 Franken verkauft.

Der Gemeinderat Burgistein (von links): Regina Fuhrer, Andreas Zurbuchen, Walter Glauser, Vreni Badertscher, André Schmid, Rosmarie Stettler und Präsident Beat Wyss.<p class='credit'>(Bild: Ulrich Krummenacher)</p>

Der Gemeinderat Burgistein (von links): Regina Fuhrer, Andreas Zurbuchen, Walter Glauser, Vreni Badertscher, André Schmid, Rosmarie Stettler und Präsident Beat Wyss.

(Bild: Ulrich Krummenacher)

Grosse Gebiete der Schweiz sind mit schnellem Internet über VDSL-Technik erschlossen, so auch die Gebiete Weierboden und Pfandersmatt in der Gemeinde Burgistein, und zwar auf eigene Kosten der Swisscom. Mit einer Initiative ersuchte letztes Jahr eine Gruppe Bürger um Lukas Reusser den Gemeinderat, das restliche Gemeindegebiet ebenfalls entsprechend auszurüsten. Dafür müssten 155'000 Franken aufgewendet werden, was der Gemeinderat jedoch ablehnte.

Die Mehrheit der 111 anwesenden Stimmberechtigten war nun an der Gemeindeversammlung vom Samstag anderer Meinung und genehmigte die 155'000 Franken für den Ausbau.

Gemeinderat ist vollständig

Weiter musste für die Gemeinderäte Walter Bähler und Paul Grünig ersetzt werden. Da lediglich zwei Vorschläge eingegangen waren, wurden die beiden in stiller Wahl bestätigt: Während der Forstwart Andreas Zurbuchen SVP zuerst einige Zweifel hatte, ob der das Amt wirklich ausfüllen könne, war sich die SP-Frau und Biobäuerin Regina Fuhrer sicher, Wesentliches in die Gemeinderatsarbeit einbringen zu können.

Zur Vizepräsidentin des Gemeinderates wählten die Stimmberechtigten Rosmarie Stettler und in die Schulkommission Thomas Grünig und Ursula Segginger. Geehrt wurde Brunnenmeister Hansueli Megert für 45 Jahre treue Pflichterfüllung.

Haus Alpenblick wird verkauft

Die Verwaltung und Vermietung von eigenen Liegenschaften ist keine primäre Aufgabe von Einwohnergemeinden. Daher gehen viele Gemeinden dazu über, Liegenschaften aus dem Finanzvermögen, die also nicht zu ihrer Aufgabenerfüllung nötig sind, zu veräussern. Der Gemeinderat stellt fest: «Die Überarbeitungen des Finanzplanes haben gezeigt, dass der hohe Investitionsbedarf nicht ohne Veräusserung von Objekten des Finanzvermögens finanziert werden kann.» Die langjährigen Mieter der Liegenschaft Alpenblick haben der Gemeinde ein Angebot gemacht, das Anwesen für den Betrag von 530000 Franken zu übernehmen. Die Versammlung genehmigte den Verkauf an Horst und Monika Knaupp einstimmig.

Von den 41 jungen beziehungsweise neuen Stimmberechtigten von Burgistein waren 22 erschienen, um den Bürgerbrief in Empfang zu nehmen. Sie nahmen zugleich an ihrer ersten Gemeindeversammlung teil. Sie dauerte drei Stunden.

www.burgistein.ch

Thuner Tagblatt

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