Maya startet mit einem starken Vorverkauf

Am Freitag öffnete erstmalig der Maya-Club beim Jungfrau-Park seine Türen. Die Initianten hoffen auf eine aufblühende Clubszene im Oberland. Der Vorverkauf lief gut: 500 Tickets kamen unter die Leute.

 Zufrieden mit dem Auftakt: Bernhard Zysset, CEO des Jungfrau-Parks (links), und Rolf Balmer, Geschäftsführer von Blue Max, bei der Eröffnung im Maya-Club.

Zufrieden mit dem Auftakt: Bernhard Zysset, CEO des Jungfrau-Parks (links), und Rolf Balmer, Geschäftsführer von Blue Max, bei der Eröffnung im Maya-Club. Bild: Mirjam Mettler

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«Wir wollten einen coolen Club haben.» So äusserte sich Bernhard Zysset, CEO des Jungfrau-Parks, über den neu eröffneten Maya Club. Cool ist er allemal. Ein optischer Blickfang, die im Dunkeln leuchtende Maya-Pyramide, umgeben von den eindrucksvollen Gebäuden des Jungfrau-Parks.

In nur drei Wochen hat man die Räumlichkeiten in einen Club verwandelt. Dem Maya-Look fehlten eigentlich nur noch Licht- und Technikanlagen, um zu einer angesagten Lokalität für Nachtschwärmer zu werden. Für deren Installation war die Firma Blue Max an Bord geholt worden, mit welcher der Jungfrau-Park zuvor schon zusammengearbeitet hatte. «Ich bin überglücklich, dass alles rechtzeitig fertig geworden ist», sagte Hanspeter Kerker, der die ganze Technik installiert hat.

«Bedürfnis ist vorhanden»

Die Idee, einen Club beim Jungfrau-Park ins Leben zu rufen, war schon länger da. «Wir erkannten, dass das Bedürfnis nach einem Club in der Gegend vorhanden ist und entschlossen uns zur Umsetzung», so Zysset. Dass das Bedürfnis vorhanden ist, zeigte auch der gute Vorverkauf. 500 Tickets kamen unter die Leute. Der Club bietet für insgesamt 650 Personen Platz. Mit der Eröffnung wollen die Initianten einen Beitrag zur Clubszene im Berner Oberland leisten. Und dabei ist ihnen auch die Kommunikation mit der Gemeinde wichtig. «Wir achten auf klare Regelungen und Vorschriften. Unser Club ist ab 18 Jahren – da machen wir keine Ausnahmen», bemerkt Bernhard Zysset nachdrücklich. Mit professioneller Security und für alle Notfälle geschulte Mitarbeiter wollen die Besitzer bestmögliche Sicherheit gewähren.

Stelldichein der DJs

Und nicht nur für die Clubbesucher der Region soll die Maya-Pyramide zum Magnet werden. National bekannte DJs sollen die weite Fahrt nach Interlaken für ein grosses Publikum lohnenswert machen.

Bis Ende März soll der Club geöffnet sein. Zysset: «Wir wollen aber bis etwa Ende Jahr schauen, wie es läuft. Falls die Nachfrage gross ist, halten wir uns weitere Optionen offen.» Ob der Club auch in der Sommersaison geöffnet sein wird, ist nicht die einzige Überraschung, auf die man vorbereitet sein muss. «Wir haben noch keine spruchreifen Ideen, aber es gibt noch einiges zu erwarten», sagt Rolf Balmer, Geschäftsführer von Blue Max. Sicher erwarten kann man jedoch bereits jetzt schon themenreiche und – so hoffen die Beteiligten – gut besuchte Partys in den kommenden Monaten. (Berner Zeitung)

Erstellt: 19.11.2012, 09:24 Uhr

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