In Wengen ist nun eine Weltneuheit unterwegs

Lauterbrunnen

Die Wegmeistergruppe Talboden-Isenfluh hat ein wintertaugliches Elektrofahrzeug erhalten. In Wengen fährt das erste Alkè-4x4-Elektrofahrzeug der Schweiz – eine Weltneuheit.

Thomas Schild, Sachbearbeiter Elektrofahrzeuge, stellt die Weltneuheit, ein Alkè-Elektrofahrzeug mit modernem Cockpit, permanentem Allradantrieb und einer 1000-Kilo-Ladebrücke, in der EWL-Werkstätte Wengen vor.

Thomas Schild, Sachbearbeiter Elektrofahrzeuge, stellt die Weltneuheit, ein Alkè-Elektrofahrzeug mit modernem Cockpit, permanentem Allradantrieb und einer 1000-Kilo-Ladebrücke, in der EWL-Werkstätte Wengen vor.

(Bild: Ferdinand Waespe)

«Das ist scharf», lobte der Lauterbrunner Wegmeister Beat Reinhard das elegant und zügig daherkommende neue Elektrofahrzeug für seinen Bezirk. «Es ist Gold wert für das Leeren der Kehrichtkübel und die Frühlingsputzete», rühmten seine Mitarbeiter Peter Mäder und Fritz Gerber fast unisono das über mehrere Wochen getestete Ersatzfahrzeug vom gleichen Typ. Für Thomas Schild, Sachbearbeiter Elektrofahrzeuge der EWL Energie Elektro Plus, hat der Alkè ATX200E in Wengen überzeugt: «Es ist das Elektrofahrzeug, das im Winter am besten funktioniert.» Zwei gleiche Wagen verkehren in Mürren, sechs in Wengen, unter anderem im Wegmeisterbezirk.

Der Alkè ATX200E mit Türen und einer kippbaren Ladebrücke wird in Padua hergestellt und kostet rund 40'000 Franken. Die Wegmeistergruppe Lauterbrunnen erhielt das neue Fahrzeug mit Heckantrieb, 500 Kilogramm Nutzkraft und einem Berggetriebe für 25 Kilometer Höchstgeschwindigkeit als Ersatz für den ausgemusterten 54-jährigen Harbilt, einen Elektrowagen der ersten Stunde mit niederer Geschwindigkeit. Matteo Beffa, Alkè-Importeur in Zürich, brachte Anfang Woche noch ein zweites Elektrofahrzeug nach Lauterbrunnen und sagte: «Es ist eine Weltneuheit, mit dessen Bau wurde erst im Oktober 2011 begonnen.» Dieser schweizweit erste bestellte Alkè-XT420E überzeugt mit einem komfortablen autoähnlichen Cockpit und dem permanenten Allradantrieb. Er wird von der H. Trachsel AG Frischmarkt in Wengen übernommen. Auf Wengens Strassen werden bald zwei weitere solche Fahrzeuge verkehren – auch in der kurzen Ausführung 3,85 Meter lang und mit einer Ladekapazität von 1000 Kilo.

Europäisches Produkt

Matteo Beffa betonte, die Alkè-Fahrzeuge seien vollumfänglich ein europäisches Produkt. Eine mehrmonatige Verzögerung ist auch auf Bürokratie zurückzuführen. Denn nur in Irland kann anhand der Zulassungsdokumente geprüft werden, ob jedes einzelne Elektrofahrzeug den EU-Vorschriften entspricht. Thomas Schild kennt als Sachbearbeiter Elektrofahrzeuge praktisch alle rund 60 Elektrowagen verschiedenster Fabrikate, die im Lauterbrunnental verkehren – und er weiss auch fundiert Bescheid über Stärken und Schwächen der angebotenen Batterien.

Berner Oberländer

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