Hanery feiert seine Rückkehr im Anker

Interlaken

61-jährig und noch kein bisschen leise: Hanery Amman zeigte sich im Anker unermüdlich.

Hanery Amman spielte im Anker in alter Frische auf.<p class='credit'>(Bild: Bruno Petroni)</p>

Hanery Amman spielte im Anker in alter Frische auf.

(Bild: Bruno Petroni)

«Du singst mit deiner halben Lunge ja besser als vorher mit der ganzen»: Bandkumpel und Gitarrist Mägi Koch hatte nach dem Ende des dreistündigen Altjahrskonzerts von Hanery Amman weit nach Samstagmitternacht Grund genug zum Spassen. Der Meister der Klaviertasten hatte durchgehalten, hatte drei Stunden lang genügend Schnuuf zum Singen. Die Rückkehr von Hanery wurde vom Publikum im bis zum letzten Platz besetzten Restaurant Goldener Anker entsprechend begeistert bejubelt.

Der 61-jährige populäre Interlakner Musiker, der sich erst vor einem halben Jahr einer Lungenoperation unterziehen mussteund seither mit der knappen Hälfte des normalen Sauerstoffvolumens auskommen muss, liess sich auf der Bühne nicht viel davon anmerken.

Zwar musste sich Hanery nach einer ersten Konzertstunde in der Garderobe für einen Moment hinlegen. Dafür zog er danach fast zwei Stunden lang einen Ohrwurm nach dem anderen aus dem Köcher: «Lüt mer a» folgte auf «Länge Wäg», und der «Teddybär» fehlte ebenso wenig wie Alperose» und «Rosmarie». Schliesslich gaben Amman und seine Bandkollegen Andy Maurer, Mägi Koch, Sam Jungen und Timo Wüthrich mehrere Zugaben.

Am 11. Januar um 21 Uhr tritt Hanery Amman in der Mühle Hunziken in Rubigen auf. Daten für weitere Konzerte figurieren bereits auf seiner Website.

Infos/Tickets: www.hanery.ch

Berner Oberländer

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