Brienz

Gelungener Auftakt mit Hanery Amman

BrienzDer Freitagabend gehörte am oberen Ufer des Brienzersees den Mundartformationen. Emotionaler Höhepunkt war das Konzert des Interlakner Tastenvirtuosen.

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Eröffnet wurde der Abend durch die Emmentaler Band Taunus, die durch ihren satten Rocksound doch bereits einige Besucher vor die Bühne lockte. Ueli Schmezer und Band überzeugten musikalisch mit ihren Pop-Rock-Songs und Schmezer mit seinen tiefgründig-witzigen Mundarttexten aus dem Alltag.

Lebenselixier Bühne

Anschliessend kam Hanery mit Band auf die Bühne. Mit einem Schlag wurde das Fest- zum Partyzelt. Hanery brauchte keine Anlaufzeit, um die inzwischen zahlreich anwesenden Besucher in Stimmung zu bringen. Was er und seine Mitmusiker auf der Bühne zelebrierten, war Mundartrock vom Feinsten.

Gesundheitlich angeschlagen, liess sich der Tastenvirtuose aus Interlaken aber nicht beirren. Auch wenn er manchmal seine Stimme etwas zurücknahm, clever das Publikum mit einbezog oder seine Band dirigierte und führte: Alles hatte Hand und Fuss, und einmal mehr entpuppte sich der Auftritt als wahrer Zaubertrank. Für Hanery, die Band und fürs mitgehende Publikum. Man sah es schnell: Alles war professionell, die Songs gut und die Band sowieso.

Neun Bandmitglieder und der «Herr der vielen Instrumente» Gustav standen auf der Bühne. Die Show und das Licht perfekt aufeinander abgestimmt. Und doch sprang der Funke nur bei einem kleineren Teil des Publikums über. Lag es daran, dass Gustav zwischen Französisch, Deutsch und Mundart hin und her zappte oder dass er verschiedene Musikstile miteinander vermischt und nicht so rockig aufspielt?

Warum auch immer: Erst gegen Ende des Auftrittes ging das Publikum mit, und Gustav wurde zu Zugaben herausgeklatscht.

Der «gute Wolff» in Brienz

Wer kennt sie nicht? Die genialen Musiker der Schmetterband. Sie hatten laut Homepage eine folgenschwere Begegnung: Die Berner Bären fanden den Bündner Wolff. Der ehemalige Sänger der Bündner Band May Day passte zu den Berner Giele. Ihre Vielseitigkeit und Flexibilität bewies die Band auch mit ihren Gästen: Luke Gasser mit wallender Mähne; Sandee unübersehbar begleitet von ihrem noch versteckten Nachwuchs – ein passendes «Päckli» und ein würdiger Abschluss des ersten Festivaltages. (Berner Oberländer)

Erstellt: 08.08.2011, 07:41 Uhr

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