Thun

Fahrzeugkontrolle nicht mehr gratis

ThunDie TCS-Mitglieder des Landesteils Berner Oberland werden zur Kasse gebeten: Ab dem 1. Juli kosten sämtliche amtliche Kontrollen im Technischen Zentrum 30 Franken. Dies teilte Präsident Hans-Peter Zürcher an der Hauptversammlung mit.

Ab dem 1. Juli kosten sämtliche amtliche Kontrollen beim TCS im Berner Oberland 30 Franken.

Ab dem 1. Juli kosten sämtliche amtliche Kontrollen beim TCS im Berner Oberland 30 Franken. Bild: Keystone

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Seit November 2016 können im Technischen Zentrum des TCS in Thun-Allmendingen auch Motorräder, Kleinmotorräder und dreirädrige Motorfahrzeuge geprüft werden. Doch ab Juli werden die Prüfungen für diese und alle anderen Fahrzeuge nicht mehr gratis angeboten, sondern kosten 30 Franken. «Das ist immer noch günstig», erklärte Präsident Hans-Peter Zürcher an der Hauptversammlung des TCS-Landesteils Berner Oberland in Thun. «Der Kanton verlangt das Doppelte.»

Seit diesem Jahr können Mitglieder des TCS auch dann ihr Fahrzeug beim TCS prüfen lassen, wenn sie das Aufgebot des Strassenverkehrsamtes bereits erhalten haben.Im Technischen Zentrum des TCS in Thun-Allmendingen gab es im vergangenen Jahr mehrere Veränderungen. Im August wurde der bisherige Fahrzeugexperte Martin Bigler nach 35 Jahren pensioniert. Sein Nachfolger ist Hans Peter Wälti, der die Verantwortung für Thun-Allmendingen übernommen hat.

Offenbar gelang die Umstellung von der ei­genen Informationsschrift zum «Touring», der Mitgliederzeitschrift des TCS-Zentralclubs, nicht so reibungslos, wie es sich der Vorstand dachte. 2016 waren die Kurse im «Touring» ausgeschrieben und sehr schlecht besucht, wohl weil sie dort weniger beachtet wurden. Für 2017 sind die Anmeldungen für die Kurse wieder auf dem üblichen Niveau.

Günstiger und früher

Stefan Schöni, Gesamtprojektleiter, orientierte über den Baufortschritt beim Bypass Thun-Nord. Stolz sagte er: «Am 9. November wird die Aarebrücke dem Verkehr übergeben. Das ist früher als ­ursprünglich geplant.» Das war aber nicht die einzige gute Nachricht von Schöni. «Es wird auch günstiger als budgetiert. 16 Millionen Franken waren im Budget für Risikokosten enthalten. Weil es nirgends aussergewöhnliche Probleme gab, wird dieses Geld nicht benötigt.»

Der rasche Baufortschritt und die tieferen Kosten seien auf einfachere und damit günstigere Abläufe beim Bau zurückzuführen. Das freute die Mitglieder des TCS, und Präsident Hans-Peter Zürcher erhofft sich vom Bypass Thun-Nord eine echte Entlastung der Innenstadt. Dazu gehören für ihn auch die Parkhäuser. «Wenn das Parkhaus im Schlossberg 2018 fertig ist, dann ist der Parkhausring in Thun vollendet, und die Parkplätze, die aufgehoben werden, sind dann mehr als nur kompensiert.» (Thuner Tagblatt)

Erstellt: 19.04.2017, 20:49 Uhr

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