Thun

Ein fruchtbares Jahr für die Thuner Fasnacht

Thun25, dreimal 20 und einmal 10 Jahre: Die Guggenmusiken der Region feiern heuer etliche Jubiläen. Sie präsentieren sich so spielfreudig wie eh und je.

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1998 erweist sich fasnachtstechnisch als fruchtbares Jahr: Allein in der Region Thun sind drei Guggenmusiken gegründet worden – notabene alle unabhängig von der Thuner Fasnacht, die ebenfalls just im Winter vor 20 Jahren ihren Siegeszug in der Altstadt angetreten hat. «Bei uns fing es mit der Kinderfasnacht Goldiwil an, die ohne Guggenmusik stattfand», erklärt Sandra Rüesch als Co-Präsidentin. Das konnte ja nicht sein; also gründeten die Eltern der Jungfasnächtler kurzerhand ihre eigene Guggenmusik: die Goldiguuger. «Sicher 10 Aktivmitglieder sind seit Beginn dabei.»

Ebenfalls ihr 20-Jahr-Jubiläum feiern die Säins Tschikken Uetendorf. «D’Hüener chasch nid studiere, si si am Jubilierä» lautet denn auch ihr heuriges Fasnachtsmotto. «Wir freuen uns, dass es uns nach 20 Jahren immer noch gibt, und geniessen die 20. Ausgabe der Thuner Fasnacht in vollen Zügen», konstatiert Präsidentin Sandra Nafzger in ihrem schwarz-goldenen Kostüm.

Neuerungen zum Jubiläum

Auch auf dem Bödeli hatten 1998 ein paar Kollegen den Eindruck, sie würden sich doch auch als Guggenmusik eignen. Die Bödeli-Rasselbande war geboren – und seit Beginn ohne Unterbruch fester Bestandteil der Thuner Fasnacht, ebenso wie die Goldiguuger und die Säins Tschikken.

Noch älter sind die Schatte­pööggle Wimmis. «Wir sind aufgrund unseres Brauchtums der Hudlete und Pöögglete entstanden», erklärt Präsidentin Rahel Schmid. Trotzdem haben sich die Verantwortlichen entschlossen, zum 25-Jahr-Jubiläum erstmals ein eigenes Guggenfescht eine Woche nach dem Tra­ditionsanlass durchzuführen. Auch die Goldiwiler feiern im August ihr Jubiläum mit einem Guggenfescht – und den schicken neuen Rokokokostümen an der diesjährigen Fasnacht.

Noch eine weitere Gugge feiert: Die Thuner Guggenmusik s’ Zähni wird heuer so alt, wie ihr Name besagt. «Wir wollten eine kleine Guggenmusik bleiben und damit die Beizenfasnacht richtig beleben», sagt Präsidentin Manuela Gerber zurückblickend. Das sei gelungen – auch wenn mittlerweile mehr als 10 «mitschränzen». (Thuner Tagblatt)

Erstellt: 28.01.2018, 21:19 Uhr

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