Oberland

Die Rottalhütte war 2011 sehr beliebt

OberlandDie Übernachtungen in den 32 Oberländer SAC-Hütten gingen im letzten Jahr zwar um 2,9 Prozent zurück. Mehrere Hütten verzeichneten aber beachtliche Zunahmen: Allen voran die Rottalhütte mit einem Plus von 77,6 Prozent.

Fast doppelt so viele Übernachtungen wie im Vorjahr: Die Rottalhütte der SAC-Sektion Interlaken auf 2755 Metern über Meer. Im Hintergrund ist zwischen den Regenwolken das Doldenhorn zu sehen, ganz links am Bildrand das Tschingelhorn.

Fast doppelt so viele Übernachtungen wie im Vorjahr: Die Rottalhütte der SAC-Sektion Interlaken auf 2755 Metern über Meer. Im Hintergrund ist zwischen den Regenwolken das Doldenhorn zu sehen, ganz links am Bildrand das Tschingelhorn. Bild: Bruno Petroni

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«Mit über 336'000 Übernachtungen erzielten die 153 Hütten des Schweizer Alpen-Clubs (SAC) im Jahr 2011 ein zufriedenstellendes Ergebnis», teilt der SAC mit. «Trotz sehr wechselhaften Wetters im ganzen Jahresverlauf wurde das Vorjahresergebnis nur gerade um 0,6 Prozent verfehlt. Im langjährigen Vergleich bedeutet dieses Resultat das viertbeste der vergangenen zehn Jahre.»

Oberland: Minus 2,9 Prozent

In Graubünden (+4,1%), in der Zentralschweiz (+0,5%) und in den Glarner und St. Galler Alpen (+0,6%) verzeichneten die Hütten leichte Zunahmen, während im Berner Oberland (–2,9%), im Tessin (–1,7%) und im Wallis (–2,8%) Einbussen in Kauf genommen werden mussten. In den 32 Oberländer Hütten übernachteten im vergangenen Jahr 57482 Alpinisten. Zum Vergleich: Im Rekordjahr 2009 waren es 66447 Übernachtungen und im schlechtesten Jahr der vergangenen zehn Jahre 45'032 (2001).

Die meistbesuchte SAC-Hütte war auch im vergangenen Jahr die Monte-Rosa-Hütte mit 11202 Übernachtungen (+5,6%), gefolgt von der Britanniahütte (8115, –2,4%) und der Cabane des Dix (7934, –5,2%). Aus Oberländer Sicht figuriert – wie immer in den letzten Jahren – einzig die Finsteraarhornhütte unter den zehn meistbesuchten SAC-Hütten. Die besten Zahlen konnten die Rottal- (+77,6%), die Stockhorn- (+71,1%) und die Schreckhornhütte (+55,2%) vorlegen.

Sehr gute Wintersaison

Wesentlich zum guten Jahresergebnis beigetragen hat laut SAC die Wintersaison, «obwohl der Winter wie auch der Frühling viel zu niederschlagsarm und im langjährigen Vergleich zu warm waren. Dafür herrschten lang anhaltende Schönwetterperioden, was zu einer Zunahme der Übernachtungen im Winterhalbjahr von 14,6 Prozent führte.» Insgesamt wurden 85'700 Übernachtungen gezählt. Dies entspricht dem drittbesten Ergebnis der letzten zehn Jahre. Auch im Oberland schlug die Wintersaison mit 17645 (+9,7%) Übernachtungen besser zu Buche als die Sommersaison mit 39837 (–7,6%) Übernachtungen.

Den Rückgang im Sommerhalbjahr kommentiert der SAC so: «Die Sommersaison begann äusserst turbulent, mit raschen Wechseln von hochsommerlichen Tagen und markanten Temperaturstürzen. Nach einer kurzen Schönwetterperiode in der ersten Julihälfte folgten mitten in der Ferienzeit vier Wochen nasses und zum Teil kaltes Wetter. In vielen Hütten liessen sich die fehlenden Übernachtungen des Hochsommers trotz relativ schönem und warmem Spätsommer respektive Herbst allerdings nicht mehr wettmachen.» Total wurden 251'000 Übernachtungen erzielt, was einem Rückgang von 4,9 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht.

Knapp 27 Millionen Umsatz

Leicht rückläufig entwickelten sich die in den Hütten erzielten Umsätze. Aus Übernachtungen wurde ein Nettoumsatz von rund 7,4 Millionen Franken erzielt (–1,1%), der Nettoumsatz bei den Konsumationen lag bei rund 19,4 Millionen Franken (–0,2%). Insgesamt wurden in den 153 SAC-Hütten netto rund 26,8 Millionen Franken umgesetzt. Die daraus resultierenden Abgaben an den zentralen Hüttenfonds betragen rund 1,6 Millionen Franken, das sind 0,8 Prozent weniger als im Vorjahr.

2011 wurden von den SAC-Sektionen und dem Zentralverband etwas mehr als 3,8 Millionen Franken in die Erneuerung der baulichen Substanz der SAC-Hütten investiert. «In den letzten Jahren stiegen die Kosten für Bau und Unterhalt der Hütten stetig, denn auch für Berghütten gelten immer strengere gesetzliche Anforderungen», schreibt der SAC, und: Ein Teil der Kostensteigerung sei aber auch hausgemacht; die Erhöhung des Komforts für die Gäste und das Personal wirkten sich ebenfalls kostentreibend aus. (bst/BO)

Erstellt: 22.02.2012, 09:06 Uhr

Die Finsteraarhornhütte: Sie war auch im vergangenen Jahr die meistbesuchte SAC-Hütte im Berner Oberland. (Bild: zvg)

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