Forst-Längenbühl

Der Schulweg wird sicherer

Forst-Längenbühl Der Schulweg für die Kinder aus Forst wird sicherer: Der Kanton wird die Strasse mit einem Gehweg versehen.

Die Strasse zwischen Forst Dörfli und Brunnacher ist schmal und deshalb besonders für Kinder gefährlich. Nächstes Jahr wird sie auf der rechten Seite mit einem Gehweg entschärft.

Die Strasse zwischen Forst Dörfli und Brunnacher ist schmal und deshalb besonders für Kinder gefährlich. Nächstes Jahr wird sie auf der rechten Seite mit einem Gehweg entschärft. Bild: Marc Imboden

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Auf der Kantonsstrasse zwischen Längenbühl und Forst gilt Tempo 50. Das kümmert viele Auto­fahrer aber nicht: Sie drücken kräftig auf die Tube, obwohl der Abschnitt zwischen Forst Dörfli und Brunnacher unübersichtlich ist, wie Abklärungen des Kantons ergaben. Die rund 260 Meter lange Strecke wird zudem von den Kindern aus Forst auf dem Weg zur Schule in Längenbühl benutzt. Weil es in diesem Bereich kein Trottoir gibt, ist es der Bevölkerung seit längerem ein Anliegen, dass etwas für die Sicherheit getan wird.

Start im Frühling 2018

Nun hat der Kanton seine Pläne zur Behebung des Sicherheitsmankos aufgelegt, denn auch er erachtet die Strasse mit einer Breite zwischen 5,1 und 7,4 Metern als zu schmal dafür, auch Fussgänger «verkehrssicher aufnehmen» zu können, wie es in den Unterlagen heisst, die in der Gemeindeverwaltung von Forst-Längenbühl eingesehen werden können. Geplant ist ein Gehweg mit einer Breite von 1,50 Metern auf der Hangseite. Dafür muss der Kanton 97 Quadratmeter Land erwerben. Die Kosten sind mit 355 000 Franken veranschlagt. Die Bauarbeiten sind für Frühling 2018 geplant.

Kurt Kindler, der Gemeindepräsident von Forst-Längenbühl, ist froh, dass die Sicherheit auf dieser Strecke verbessert wird, schränkt aber ein: «Eigentlich war ein längerer Gehweg geplant. Er scheiterte aber am Widerstand eines Grundbesitzers.»

Gemäss den Projektunter­lagen des Kantons soll auch die Sicherheit der Velofahrer verbessert werden, und zwar durch einen «Rückbau von überbreiten Abschnitten». Mit anderen Worten: durch eine Verengung der Strasse – und das ist kein Druckfehler. Wie Kreisoberingenieur Markus Wyss auf An­frage erklärte, gibt es in Bezug auf die Radfahrersicherheit kritische Strassenbreiten, «bei denen für die Automobilisten nicht klar ist, ob sie ein Velo gefahrlos überholen können». Eine Strasse muss also entweder richtig schmal oder richtig breit sein – und nicht irgendwo dazwischen. (Berner Zeitung)

Erstellt: 29.03.2017, 22:32 Uhr

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