Das Spital soll in Saanen bleiben

Thun

Der Verwaltungsrat der Spital Thun-Simmental AG (STS) hat definiert, wie es mit den beiden heutigen Spitälern Saanen und Zweisimmen weitergehen soll. Das Spital soll in Saanen bleiben, in Zweisimmen ist ein Geriatriezentrum geplant.

Der STS-Verwaltungsrat spricht in einer Medienmitteilung vom Mittwoch zwar von zwei Gesundheitszentren, definiert aber jenes von Saanen als «im Sinne eines Spitals». Es werde stationäre Akutversorgung für allgemeine Chirurgie, innere Medizin und Gynäkologie/Geburtshilfe anbieten.

Das in Zweisimmen geplante Gesundheitszentrum wird offiziell «Kompetenzzentrum für Menschen im 3. Lebensabschnitt» genannt.

Auf Anfrage sagte die Zweisimmer Gemeinderatspräsidentin Anne Speiser, die in dieser Frage zusammenarbeitenden Simmentaler Behördenvertreter würden nun diesen Entscheid analysieren und zu gegebener Zeit Stellung nehmen. Derzeit wolle sie noch nichts sagen.

Die STS AG wollte zuerst das Spital in Saanen schliessen, jenes in Zweisimmen zu einem Zentrum für Langzeitpflege umwandeln und in Saanenmöser ein neues Spital erstellen. Nach massiver Opposition aus der Bevölkerung wurde in einem Mediationsverfahren beschlossen, den Gesundheitsökonomen Willy Oggier mit einer Expertise zu beauftragen.

Dieser legte sie im September vor und empfahl, auf den Neubau in Saanenmöser zu verzichten. Die STS AG entschied in der Folge, je ein Gesundheitszentrum in den beiden Ortschaften zu errichten.

sda

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