80 Profile für 78 Wohnungen

Spiez

Ein nächster Schritt für die 56-Millionen-Wohnüberbauung Escherpark im Zentrum von Spiez: Das Baubewilligungsverfahren ist lanciert.

Zeugen der geplanten Grossüberbauung: Eine Vielzahl von Bauprofilen auf der Spiezer Eschermatte vor der Matthäuskirche an der Kapellenstrasse.

Zeugen der geplanten Grossüberbauung: Eine Vielzahl von Bauprofilen auf der Spiezer Eschermatte vor der Matthäuskirche an der Kapellenstrasse.

(Bild: Jürg Spielmann)

Jürg Spielmann

Profilstangen so weit das Auge reicht: Auf der über 17'000 Quadratmeter grossen Eschermatte – sie wurde 2013 als grösste neue Baulandparzelle von Spiez eingezont – ist nun ersichtlich, welch’ beachtliches Volumen die Wohnüberbauung Escherpark dereinst aufweisen soll. «Pro Gebäude sind 8 und nicht nur 4 Profile gesetzt worden», begründet Dominic Nussbaum. 80 Stück bei 10 Häusern also.

Und das sei so, weil die Baukörper keinen quadratischen, sondern einen mehreckigen Grundriss aufweisen. Der Spiezer Architekt steht zusammen mit Vater Christian Nussbaum, Architekturkollege Franz Sennhauser sowie den Unternehmern Thomas Balmer aus Hilterfingen und Markus Frey aus Oberhofen hinter der Escherpark AG.

Bekanntlich will dieses Investorenquintett vom Thunersee an bevorzugter Lage im Dorf eine Wohnsiedlung mit 10 Mehrfamilienhäusern und 78 Wohnungen sowie einer Einstellhalle, die unterirdisch die gesamte Überbauung erschliesst, realisieren. Die Einheiten sollen zur Mehrheit 4½ Zimmer gross sein und im Stockwerkeigentum verkauft werden. Das Investitionsvolumen beläuft sich auf 56 Millionen Franken.

Die Akten liegen auf

Im Anzeiger von gestern Donnerstag wurde das Bauvorhaben publiziert; die Pläne und Akten zum Wohnsiedlungsprojekt liegen nun bis zum 14.?Dezember auf der Abteilung Bau der Gemeindeverwaltung Spiez öffentlich auf. Es ist dies ein nächster Schritt auf dem Weg zur Realisierung: Wie wir berichteten, hatte nach dem Gemeinderat Spiez Ende September auch das kantonale Amt für Gemeinden und Raumordnung die Überbauungsordnung zur Zone mit Planungspflicht Nr. 8 Oberlandstrasse genehmigt.

«Das Konzept ist unverändert, das Korsett durch die ZPP und ÜeO recht eng», so Nussbaum. Was sich ergänzend sagen lasse, sei, dass der Einbau von Sonnenkollektoren auf den Dächern für die Warmwassergewinnung vorgesehen ist. Derzeit nimmt sich ein Team der beiden Spiezer Büros HMS Architekten und Planer AG und Christian Nussbaum AG der Feinplanung an.

«Vorbehaltlich einer rechtsgültigen Baubewilligung möchten wir dann Ende März die Verkaufsdokumentation präsentieren.» Der Spiezer Architekt bestätigt zudem frühere Angaben, wonach unverändert auf einen Baustart im Spätsommer 2016 gehofft wird. Ein Wunsch der Escherpark AG wäre es ferner, die Wohnüberbauung zwischen Oberland- und Kapellenstrasse möglichst ohne grössere Etappierung zu realisieren.

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