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7180 Kubikmeter Beton sind verbaut

Es war eine «Grundsteinlegung» der anderen Art: Am Dienstag wurde der letzte Beton für die Fahrbahnplatten des Schlossbergparkings verbaut – mit einer «Zeitkapsel», in der sich das aktuelle «Thuner Tagblatt» befindet.

Sie packten mit an: Stapi Raphael Lanz (rechts) und ­Andreas W. Maurer, Geschäftsführer der Parkhaus Thun AG. Links Peter Blättler, Geschäftsführer Marti AG.
Sie packten mit an: Stapi Raphael Lanz (rechts) und ­Andreas W. Maurer, Geschäftsführer der Parkhaus Thun AG. Links Peter Blättler, Geschäftsführer Marti AG.
Patric Spahni

«Es ist ein symbolischer Akt – das Ende der Rohbauarbeiten», sagte Peter Blättler auf der nigelnagelneuen Betonplatte, die künftig quasi das Erdgeschoss des Parkings im Schlossberg bilden wird. Blättler ist Geschäftsführer der Marti AG, welche Thuns derzeit speziellstes Bauprojekt umsetzt. Zwar stehen einzelne allerletzte Rohbauarbeiten noch an – doch der Anlass am Dienstag diente nicht zuletzt dazu, den «Rohbauleuten Danke zu sagen, solange noch alle auf der Baustelle sind», wie Blättler betonte.

Zudem war ein kleines Stück in der Betonplatte noch ausgespart. Wie bei einer Grundsteinlegung wurde dort eine – Zitat Blättler – «Zeitkapsel» versenkt, die unter anderem die Dienstagsausgabe des «Thuner Tagblatts» enthält.

930'000 Kilo Armierung

Danach war Muskelarbeit von Stadtpräsident Raphael Lanz und Andreas W. Maurer, Geschäftsführer der Parkhaus Thun AG, gefragt: Sie schaufelten Beton in das Loch, bevor die Fachleute übernahmen und ihre Arbeit zu Ende führten. «Der gesamte Innenausbau wurde in nur sechs Monaten hochgezogen», erklärte der Projektleiter Innenausbau, Andreas Popp, mit Blick zurück.

«Wir hatten bisher zum Glück keine gravierenden Unfälle.»

Andreas Popp, Marti AG

Und mit Blick nach vorne fügte er an: «Jetzt müssen noch die Stirnwände und die Wände auf den Ebenen 0 und –1 fertiggestellt werden.» Hinzu kommen Treppenhaus und Liftschacht, der Ausgang Schlossberg, die Ein- und Ausfahrt Burgstrasse sowie Umgebungsarbeiten. Bereits haben Subunternehmer der Marti Generalunternehmung mit den Malerarbeiten begonnen. Für Popp der wichtigste Punkt: «Wir hatten bisher zum Glück keine gravierenden Unfälle.»

In rund 31'000 Arbeitsstunden wurden 930'000 Kilo Armierung verlegt und 7180 Kubikmeter Beton eingebracht. Eingebaut wurden zudem 5200 Quadratmeter Hohlkörper. Dabei handelt es sich um knapp 20 Zentimeter hohe, mit Luft gefüllte Kunststoffkugeln. Dank ihnen konnten die Decken mit einer Spannweite von 14,5 Metern stützenfrei eingebaut werden – ansonsten wäre das Gewicht der Decken viel zu hoch.

«Grosser Gewinn»

«Sehr beeindruckt» zeigte sich Stapi Raphael Lanz – nicht zuletzt vom Tempo, mit dem die Bauarbeiten vorangeschritten seien. «Das ist euer Verdienst», richtete er seine Worte an die anwesenden Bauarbeiter. Und schliesslich betonte Lanz im Hinblick auf die für November geplante Eröffnung des 300-plätzigen Parkhauses: «Wir glauben, dass wir hier einen grossen ­Gewinn für unsere Stadt haben werden.»

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