42'000 Franken besser

Wachseldorn

Anstatt mit dem budgetierten Defizit schliesst der Gesamthaushalt mit einem Ertragsüberschuss von rund 27'000 Franken ab. Der Souverän genehmigte die Rechnung einstimmig.

Die Gemeinde Wachseldorn hatte im vergangenen Jahr keine Investitionen getätigt.

Die Gemeinde Wachseldorn hatte im vergangenen Jahr keine Investitionen getätigt.

(Bild: Nicole Philipp)

5:7 – so lautete am Freitagabend kein Endresultat an der Fussball-Weltmeisterschaft, sondern das Verhältnis von Gemeinderatsmitgliedern und «einfachen» Stimmbürgern an der Wachseldorner Gemeindeversammlung. Immerhin 6,6 Prozent der 181 Stimmberechtigten fanden sich somit im Schulhaus Wachseldorn ein, um über die Rechnung 2017 zu befinden.

Gemeindeverwalterin Charlotte Küenzi präsentierte im Detail die Zahlen: Gegenüber dem Budget, das ein Defizit von 14'760 Franken vorgesehen hatte, schloss der Gesamthaushalt bei einem Aufwand von 915'205 Franken mit einem Ertragsüberschuss von 27'336 Franken ab.

Schwarze Zahlen wurden sowohl im allgemeinen Haushalt, der mit 19'843 Franken im Plus abschliesst, wie auch gesamthaft bei den Spezialfinanzierungen mit einem Plus von 7492 Franken erzielt. Einzig die Abwasserentsorgung verzeichnete ein kleines Minus von 242 Franken. Dies unter anderem, weil die Pumpe im Pumpwerk Aeschmatt hatte ersetzt werden müssen.

Wie Gemeindeverwalterin Küenzi ausführte, kam das gute Ergebnis mit der Besserstellung von rund 42'000 Franken im Gesamthaushalt gegenüber dem Budget unter anderem dank höheren Steuereinnahmen, höheren Entschädigungen vom Kanton an die Lehrerbesoldungsanteile sowie höheren Abschreibungen zu­stande.

Keine Investitionen

Investitionen hatte die Gemeinde im vergangenen Jahr ­keine getätigt. Sämtliche Nachkredite von total 96'724 Franken fielen in den Kompetenzbereich des Gemeinderates und wurden bereits im April von diesem genehmigt.

Anschliessend an die Präsentation der Zahlen wurde die Rechnung diskussionslos und einstimmig genehmigt. Weitere Traktanden wurden nicht behandelt. Orientierungen des Gemeinde­rates sowie Wortmeldungen aus dem Stimmvolk gab es keine.

Thuner Tagblatt

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