200 zogen fürs Klima durch den Regen

Thun

Auch garstiges Vorwinter-Wetter hält die Klimastreikenden nicht auf.

Die Demonstrierenden auf ihrem Marsch durch die Marktgasse.

Die Demonstrierenden auf ihrem Marsch durch die Marktgasse.

(Bild: PD)

Am Freitag fand in Thun ein weiterer Klimastreik statt, an dem trotz Regen und Kälte gegen 200 Menschen teilnahmen, wie die Veranstalter schreiben. Der 15-jährige Gymnasiast und Mitorganisator Thomas Germann betonte in seiner Rede: «Die Wahlen sind vorbei – der Klimastreik geht weiter!»

Skeptischer Blick nach Bern

Studien zeigten, dass die Folgen der Klimaerhitzung «viel schneller» einsetzen, als das bisher für möglich gehalten wurde, schreiben die Klimastreikenden in einer Mitteilung zu ihrer Aktion. Die Bewegung befürchtet, dass auch das neu gewählte Parlament nicht innert nützlicher Frist ausreichend wirksame Gesetze beschliessen und umsetzen wird.

Und auch in Thun sei trotz Ausrufung des Klimanotstands von konkreten Massnahmen noch wenig zu spüren. «Deshalb gehen wir weiterhin und, wie man sieht, bei jedem Wetter auf die Strasse», sagte Linus Dolder von der Klimastreik-Regionalgruppe Thun, «bis endlich etwas passiert. Wir geben uns nicht mit grünen Worten zufrieden.»

Die Gruppe versammelte sich am auf dem Rathausplatz nd zog anschliessend als bunter Umzug mit Transparenten und Parolen rufend durch die Innenstadt. Bei der anschliessenden Kundgebung sprach mit Barbara Tschopp eine Vertreterin vom Generationentandem «Und» über erneuerbare Energien und die Bedeutung von Berufsausbildungen im Bereich Umwelttechnik.

Zum Abschluss der Veranstaltung sangen die Teilnehmer gemeinsam «Do It Now», eine inzwischen weltweit verbreitete englische Klimastreik-Version des italienischen Partisanenliedes «Bella Ciao».

maz/pd

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