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200 Jahre Waffenplatz: Kommandant ist zufrieden

Hans Jörg Diener, Kommandant des Thuner Waffenplatzes, zieht eine positive Bilanz zum 200-Jahr-Jubiläum.

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Die Patrouille Suisse durfte natürlich nicht fehlen.
Die Patrouille Suisse durfte natürlich nicht fehlen.
Therese Krähenbühl
Historische Reitvorführung.
Historische Reitvorführung.
Therese Krähenbühl
Zuschauer verfolgen eine Panzervorführung.
Zuschauer verfolgen eine Panzervorführung.
Therese Krähenbühl
Blick in die Ausstellung der Stiftung Historisches Historisches Material der Schweizer Armee (HAM).
Blick in die Ausstellung der Stiftung Historisches Historisches Material der Schweizer Armee (HAM).
Therese Krähenbühl
Blick auf das historische Feldlager.
Blick auf das historische Feldlager.
Therese Krähenbühl
Ein ABC-Aufklärungspanzer.
Ein ABC-Aufklärungspanzer.
Therese Krähenbühl
Ildem Gemici und Sarah Burri (rechts).
Ildem Gemici und Sarah Burri (rechts).
Therese Krähenbühl
Martin Reber, Mitglied der Berner Dragoner.
Martin Reber, Mitglied der Berner Dragoner.
Therese Krähenbühl
Max Lüthi (links) und Fritz Knecht besuchten den Tag der offenen Tür.
Max Lüthi (links) und Fritz Knecht besuchten den Tag der offenen Tür.
Therese Krähenbühl
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Hans Jörg Diener, Kommandant des Thuner Waffenplatzes, zieht nach den Feierlichkeiten zum 200-Jahr-Jubiläum Bilanz: «Zusammen mit dem gesamten Projektteam darf ich auf einen in allen Bereichen gelungenen Jubiläumsanlass bei besten Witterungsbedingungen zurückblicken.»

Während zweier Tage wurden die Türen des Waffenplatzes für Besucher geöffnet. «Am Freitag fand parallel zu den Besuchstagen der beteiligten Rekrutenschulen der Jubiläumsanlass mit geladenen Gästen statt. Eigentlicher Höhepunkt war dabei die Enthüllung des Gedenksteins vor der Dufour-Kaserne.»

Am Samstag strömte dann eine bunt gemischte Besucherschar durch die drei Ausstellungsbereiche «Gestern», «Heute» und «Dynamisch». Die Verantwortlichen durften viele spontane positive Rückmeldungen entgegennehmen: «Schön, dass der Waffenplatz zum 200. Geburtstag seine Tore öffnet», sei der Tenor der Gäste gewesen.

Organisatoren schätzen, dass 40'000 Leute kamen

Wie viele letztendlich genau gekommen waren, können die Veranstalter nur ungefähr abschätzen. «Bei nicht kommerziellen Anlässen auf einem weitläufigen Areal sind Angaben zu Besucherzahlen schwierig», betont Diener. Man gehe von den erwarteten ungefähr 10'000 Besuchern am Freitag und etwa 30'000 Besuchern am Samstag aus.

Mit Ausnahme einiger Bagatellverletzungen wie Insektenstichen und einer leichten Hirnerschütterung nach einem Sturz seien glücklicherweise keine besonderen Vorkommnisse zu erwähnen. «Wir freuen uns darüber, dass wir der Region Thun den ältesten Waffenplatz der Schweizer Armee präsentieren durften. Ein Platz, der seit 1819 in Bewegung ist und diese Dynamik auch zukünftig aufrechterhalten wird», stellt der Kommandant abschliessend fest.

Air Thun profitierte vom Waffenplatz-Jubiläum

Positiv fällt auch die Bilanz der zweiten Air-Thun-Auflage aus. Die Veranstalter schreiben von «bester Stimmung und grosser Begeisterung bei den mehreren Tausend Besuchern auf dem Flugplatz Thun».

Gemäss dem Verein Air Thun hat sich insbesondere die Zusammenarbeit mit der Armee anlässlich der Feierlichkeiten zu 200 Jahre Waffenplatz bewährt. «Wir konnten wirklich voneinander profitieren», sagt Air-Thun-OK-Chef Andreas Wegier. «Den Besuchern wurde ein umfassendes und enorm vielseitiges Programm geboten, welches das Publikum in Scharen anlockte.» Neben den historischen Raritäten kriegten die Besucher auch Jet-Action von F/A-18, Hunter und der Patrouille Suisse zu sehen. Insgesamt fanden für Air Thun mehr als 100 Flugzeuge aus dem In- und Ausland den Weg nach Thun.

Mit gut 80 Maschinen am Boden erreichte die Flightline auf dem Flugplatz Thun am Samstagmittag ihre grösste Ausdehnung. Mit gut 40 Stück machten die Bücker-Flugzeuge der Teilnehmer des zweiten internationalen Bückertreffens den Hauptteil der Maschinen aus. «Wir gehen davon aus, dass wir auch nächstes Jahr ein Bückertreffen mit besonderen Gästen auf dem Flugplatz Thun organisieren – so wie es unsere Vereinsstatuten vorsehen», erklärte Andreas Wegier.

(pd)

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