109 wollen in den Grossen Gemeinderat

Steffisburg

109 Kandidatinnen und Kandidaten aus sieben Parteien wollen im ­November in den Grossen Gemeinderat gewählt werden. Die Zulosung der Listennummern erfolgte am Dienstag.

109 Kandidierende wollen bei den Wahlen vom 25. November einer der 34 Sitze im Grossen Gemeinderat – hier bei einer Sitzung in der Aula Schönau – ergattern.

109 Kandidierende wollen bei den Wahlen vom 25. November einer der 34 Sitze im Grossen Gemeinderat – hier bei einer Sitzung in der Aula Schönau – ergattern.

(Bild: Markus Hubacher)

30 Personen bewerben sich bei den Wahlen vom 25. November um einen Sitz im Steffisburger Gemeinderat: Dies steht seit Montagabend fest. Zeitgleich ist die Eingabefrist für Wahlvorschläge für den Grossen Gemeinderat (GGR) abgelaufen: 37 Frauen und 72 Männer, insgesamt 109 Kandidierende, wollen einen der 34 Sitze im Steffisburger Parlament ­ergattern.

Zum Vergleich: Vor vier Jahren stellten sich für den GGR 118 Personen, für den Gemeinderat 29 Personen zur Wahl. Vertreten sind heuer sieben Parteien. Die Grünen Steffisburg, die vor vier Jahren für den GGR kandidierten, nehmen mangels Kandidaten nicht an den Wahlen 2018 teil.

Verbindungen gemacht

Die Frist zur Anmeldung von Listenverbindungen läuft noch bis zum kommenden Montag. Bisher ist bekannt, dass die FDP und die SVP sowohl für die GR- und die GGR-Wahlen eine Verbindung eingehen. Die FDP hatte sich vorgängig entschieden, ihre bisherige Fraktionsgemeinschaft mit der GLP im GGR per Ende der Legislatur 2015–2018 zu beenden. Dies, nachdem sich die Zusammenarbeit im Verlauf der letzten Jahre nicht mehr wie gewünscht entwickelt hat.

Im Rahmen der Zusammenarbeit mit der SVP werde eine «Stärkung der bürgerlichen Werte» angestrebt, wie die Parteien mitteilten. Für die Gemeinderatswahlen spannen zudem die BDP und die GLP zusammen. BDP, EDU, EVP und GLP gehen ausserdem bei den Parlamentswahlen eine Listenverbindung ein. Diese beinhaltet Unterlistenverbindungen einerseits zwischen der BDP und der GLP und andererseits zwischen der EDU und der EVP.

Wie BDP und GLP vergangene Woche in einer Mitteilung schrieben, erhoffen sie sich als Bündnispartner, ihre sechs Sitze (3 BDP, 3 GLP) zu halten und mit der zusätzlichen Verbindung mit den Listen der EVP und der EDU wenn möglich noch einen weiteren Sitz in die Mitte zu holen. Keine Listenverbindung ist bisher die SP eingegangen. Ihr Ziel sei es, im Grossen Gemeinderat ein bis zwei zusätzliche Sitze zu gewinnen. Die Listennummern wurden am Dienstag im Beisein von Parteivertretern im Gemeindehaus ausgelost (vgl. Infokasten).

Keine Konkurrenz für Marti

Ein Drittel der Kandidierenden sind Frauen, jener Anteil entspricht demjenigen der Wahlen 2014. Aktuell sind acht der 34 GGR-Sitze von Frauen besetzt – dies entspricht knapp einem Viertel. Am meisten Kandidaturen kann – wie bereits vor vier Jahren – die EVP mit 22 Personen verzeichnen. Die wenigsten Kandidatinnen und Kandidaten stellen die GLP und die BDP – jeweils 9 Personen.

Einziger Kandidat für das Gemeindepräsidium ist der amtierende Gemeindepräsident Jürg Marti (SVP). Damit ist er am 25. November so gut wie gewählt.

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