Zum Hauptinhalt springen

Zweites Leben für ein Traditionshaus

Das Hotel Aspen in Grindelwald wurde für 18 Millionen Franken umgebaut, für die Innenarchitektur war eine internationale Firma zuständig. Am Freitag wird es eröffnet, Interessierte können den Neubau besichtigen.

Einblick in eine fertiggestellte Suite im Hotel mit der Einrichtungsvariante Jagdszenerie.
Einblick in eine fertiggestellte Suite im Hotel mit der Einrichtungsvariante Jagdszenerie.
Markus Hubacher

Viel Holz, viel Stein, viel Aussicht: Das Aspen Lifestyle Hotel bei Itramen in Grindelwald hat eine regelrechte Metamorphose hinter sich. Aus dem beschaulichen Drei-Stern-Hotel wurde ein Resorthotel mit neu vier Sternen. Morgen Freitag wird der 18-Millionen-Bau offiziell eingeweiht, nach 16 Monaten Bauzeit. «Insgesamt waren 65 Baufirmen und Unternehmen beteiligt, davon rund 50 aus Grindelwald», sagt Markus Friedli, Geschäftsführer der ortsansässigen Griwagroup. Für gewisse Aufträge hätte man Unternehmen von ausserhalb benötigt, sagt Friedli. So etwa die Firma Schletterer aus Tirol, die internationale Prestigeprojekte realisiert hat. Drei Einrichtungsvarianten sind zu haben – Jagdszenerie, Alpszenerie, Bergsportszenerie –, die jeweils mit kleinen Details – da ein Geweih, hier ein naturbelassener Ast, dort ein Bergseil – Akzente setzen. Natürliche Materialien ziehen sich fast nahtlos durch den ganzen Bau. Mitunter wurde auch Altholz verbaut: Etwa der geschnitzte Fassadenspruch des ursprünglichen Wirtshauses aus dem Jahr 1934, dieser prangt nun im Restaurant, das bis 120 Personen Platz bietet.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.