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Zurück auf Start für 52 Oberländer Bauprojekte

Der Kanton Bern bewilligte von den 114 wegen der Zweitwohnungsinitiative blockierten Bauprojekte aus dem Oberland vorerst nur 33. Davon betroffen sind auch zwei geplante Hotelneubauten.

Auf dem Terminusareal beim Bahnhof Zweisimmen beabsichtigt die Ammann Globalbau AG aus Hilterfingen zwischen 10 und 20 Millionen Franken zu investieren. Geplant sind ein Hotel mit 28 Zimmern, 64 Betten sowie 16 2- bis  4-Zimmer-Wohnungen. Über die geplante Nutzung der Wohnungen schwiegen sich die Investoren bisher aus. Ende 2012 erläuterte Projektleiter Markus Burri gegenüber dem Berner Oberländer: «Die Nutzung ist noch nicht definiert. Die gesetzlichen Unklarheiten betreffend die Initiative fordern eine offene Herangehensweise.»
Auf dem Terminusareal beim Bahnhof Zweisimmen beabsichtigt die Ammann Globalbau AG aus Hilterfingen zwischen 10 und 20 Millionen Franken zu investieren. Geplant sind ein Hotel mit 28 Zimmern, 64 Betten sowie 16 2- bis 4-Zimmer-Wohnungen. Über die geplante Nutzung der Wohnungen schwiegen sich die Investoren bisher aus. Ende 2012 erläuterte Projektleiter Markus Burri gegenüber dem Berner Oberländer: «Die Nutzung ist noch nicht definiert. Die gesetzlichen Unklarheiten betreffend die Initiative fordern eine offene Herangehensweise.»
Marius Aschwanden
Heute nun, nachdem das Rechtsamt der kantonalen Bau-, Verkehrs- und Energiedirektion (BVE) das Projekt an das Regierungsstatthalteramt Obersimmental-Saanenland aufgrund eben jener «offenen Herangehensweise» zurückgewiesen hat, sagt Burri: «Momentan ist das weitere Vorgehen noch nicht klar. Wir warten als erstes den Bescheid des Regierungsstatthalteramtes ab und werden anschliessend gemeinsam mit unserem Anwalt entscheiden.»Bevor dieser Bescheid des Regierungsstatthalteramtes eintreffen wird, müsse erst einmal die Beschwerdefrist gegen den Entscheid des Rechtsamts der BVE abgewartet werden,  sagt Statthalter Michael Teuscher. Erst wenn die Rückweisung rechtens sei, werde man das Verfahren weiterführen.
Heute nun, nachdem das Rechtsamt der kantonalen Bau-, Verkehrs- und Energiedirektion (BVE) das Projekt an das Regierungsstatthalteramt Obersimmental-Saanenland aufgrund eben jener «offenen Herangehensweise» zurückgewiesen hat, sagt Burri: «Momentan ist das weitere Vorgehen noch nicht klar. Wir warten als erstes den Bescheid des Regierungsstatthalteramtes ab und werden anschliessend gemeinsam mit unserem Anwalt entscheiden.»Bevor dieser Bescheid des Regierungsstatthalteramtes eintreffen wird, müsse erst einmal die Beschwerdefrist gegen den Entscheid des Rechtsamts der BVE abgewartet werden, sagt Statthalter Michael Teuscher. Erst wenn die Rückweisung rechtens sei, werde man das Verfahren weiterführen.
zvg
Das geplante Hotel mit dem Aparmentanbau im Vordergrund: «Gestützt auf das Bundesgerichtsurteil vom 22. Mai änderten wir das Projekt und definierten die Nutzung im Sinne von Erstwohnungen oder hotelmässig bewirtschafteten Wohnungen», erklärt Bruno Hunziker, Verwaltungsrats-präsident der Wasserwendi Swiss Resort AG. Die BVE wies daraufhin die Beschwerde von Helvetia Nostra ab.Franz Weber aber zog diese weiter zum Verwaltungsgericht. «Das Urteil erwarten wir bis im September», so Hunziker. Er gehe davon aus, dass Weber verlieren und bis vor Bundesgericht gehen werde. Und trotzdem: «Wir haben uns damit abgefunden. Weber blockiert uns nicht. Mit dem Hotelumbau und dem Apartmentanbau können wir beginnen, sobald die Finanzierung gesichert ist.» Alles in allem sollen rund 40 Millionen Franken investiert werden.
Das geplante Hotel mit dem Aparmentanbau im Vordergrund: «Gestützt auf das Bundesgerichtsurteil vom 22. Mai änderten wir das Projekt und definierten die Nutzung im Sinne von Erstwohnungen oder hotelmässig bewirtschafteten Wohnungen», erklärt Bruno Hunziker, Verwaltungsrats-präsident der Wasserwendi Swiss Resort AG. Die BVE wies daraufhin die Beschwerde von Helvetia Nostra ab.Franz Weber aber zog diese weiter zum Verwaltungsgericht. «Das Urteil erwarten wir bis im September», so Hunziker. Er gehe davon aus, dass Weber verlieren und bis vor Bundesgericht gehen werde. Und trotzdem: «Wir haben uns damit abgefunden. Weber blockiert uns nicht. Mit dem Hotelumbau und dem Apartmentanbau können wir beginnen, sobald die Finanzierung gesichert ist.» Alles in allem sollen rund 40 Millionen Franken investiert werden.
zvg
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Wie im Dornröschenschlaf schlummerten seit Anfang 2013 114 Beschwerden gegen erteilte Baubewilligungen für mutmassliche Zweitwohnungen beim Rechtsamt der kantonalen Bau-, Verkehrs- und Energiedirektion (BVE) vor sich hin. Der Grossteil jener Beschwerden stammte von Franz Webers Stiftung Helvetia Nostra, betraf Projekte aus dem Oberland und führte in den meisten Fällen mangels Entscheidungsgrundlage für die BVE zunächst zu einer Sistierung des Verfahrens. Dann aber kam der 22. Mai 2013.

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