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Zur Weihnacht öffnen neue Pisten

Die Tourismusdestinationen öffnen auf die Festtage hin trotz fehlenden Neuschnees neue Skipisten. Am Dienstag war es zudem mild: In Adelboden wurden 14,6 Grad gemessen.

Auf dem Metschstand in der Skiregion Adelboden-Lenk zogen gestern zahlreiche Wintersportler ihre Schwünge auf den geöffneten Pisten.
Auf dem Metschstand in der Skiregion Adelboden-Lenk zogen gestern zahlreiche Wintersportler ihre Schwünge auf den geöffneten Pisten.
zvg

Die Oberländer Skigebiete sind vom derzeitigen Schneemangel in der Schweiz stark betroffen. Pünktlich auf Weihnachten öffnen dennoch weitere Schneesportanlagen. Und dies, obwohl es in den letzten drei Tagen keinen Niederschlag mehr gab.

Entsprechend gelingt dieses Kunststück fast ausschliesslich grösseren Skistationen, die grossflächig auf Beschneiungsanlagen setzen können. Gemäss Wintersportbericht von Schweiz Tourismus sind in Adelboden-Lenk 23 von 185 Pistenkilometern geöffnet, wovon 17 Kilometer künstlich beschneit werden können. In der Region Meiringen-Hasliberg sind 6 Pistenkilometer geöffnet, und auf ebenso vielen wird Kunstschnee genutzt, während in der Destination Gstaad-Saanenland 20 Pistenkilometer geöffnet sind und auf 13 Kilometern beschneit wird. Am meisten geöffnete Pistenkilometer gibt es aber in der Jungfrauregion. Dort sind es 81 Kilometer. Laut Patrizia Bickel, Mediensprecherin der Jungfraubahnen, sei mit der Beschneiung einzelner Talabfahrten begonnen worden. «Aufgrund der gemeldeten kühlen Temperaturen sind wir zuversichtlich, dass wir in den nächsten Tagen die Beschneiung fortsetzen können», so Bickel. Trotz künstlicher Beschneiung: Das Inbetriebnehmen weiterer Anlagen und die Eröffnung zusätzlicher Pisten auf die Festtage hin sind alles andere als selbstverständlich. Dies war aber beispielsweise auch in der Destination Gstaad-Saanenland möglich. «Wir konnten genügend beschneien und zusätzlich Schnee verschieben, um neue Pisten zu öffnen», sagt Kerstin Sonnekalb, Mediensprecherin von Gstaad-Saanenland Tourismus. Die Stimmung im Dorf sei gut, da helfe auch das schöne Wetter mit.

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