Zum Hauptinhalt springen

Zerreissprobe im Nobelort

Gar für kleine Chalets bieten schwerreiche Gäste den Einheimischen von Gstaad verlockende Millionenbeträge. Gstaader warnen, das grosse Geld vertreibe die Einheimischen, und das Dorf verkaufe seine Seele.

Unter dem Druck des Gelds: Das Gstaad der historischen Chalets wird umgebaut und luxussaniert.
Unter dem Druck des Gelds: Das Gstaad der historischen Chalets wird umgebaut und luxussaniert.
Stefan Anderegg

Die Landschaft ist wie geschaffen für anspruchsvolle Gäste. Wer die schattigen Engpässe des Simmentals hinter sich gelassen hat, erreicht vor Schönried, das hält, was sein Name verspricht, ein lichtes Hochtal. Dort weitet sich der Talgrund wie ein Prä- sentierteller, auf dem ideal arrangiert ein Dorf liegt: Gstaad. Die Berge halten respektvoll Abstand. Verstreute Chalets verdichten sich zu einem Dorfkern, den der Märchenturm des «Palace» überragt. Das Fünfstern-Hotel dominiert das Oberbort, die Beletage des Reichtums. Dort oben sichert der globale Kultur- und Finanzadel Gstaad und sich selber einen Platz an der Sonne.

Eisberge des Reichtums

Vom Oberbort ins Dorf gleitet der Blick über ein wohlgeordnetes Oben und Unten. Landschaft und Kapital, geschäftige Dörfler und Gäste von Welt verbinden sich in Gstaad zu einem einmaligen Erfolgsmodell. Unter Gstaadern aber wächst die Sorge, dass das reiche das einheimische Gstaad erdrücke. Auch andere Bergorte kennen den Gegensatz. In Gstaad spitzt er sich zu. Denn in der sanft hügligen alpinen Gunstlage ist die Ballung des Reichtums enorm. Wohlhabende verbreiten den Ruf des Dorfs seit Jahrzehnten global, einer lockt den andern an.

Den Druck des Geldes erkennt man an den Baukränen, die dem «Palace» die Lufthoheit streitig machen. Auf der urbanen Grossbaustelle über dem Dorf entstehen für 300 Millionen Franken das Hotel «Alpina» und titanische Chalets mit Appartements. Bauherren sind der Gstaader Immobilienmakler Marcel Bach und der französische Zucker-Tycoon Jean-Claude Mimran.

Die Bauordnung schreibt Chalets vor, bemisst ihre Dimensionen aber grosszügig. Weil ihre Höhe beschränkt ist, klaffen auf Gstaader Baustellen tiefe Wunden. Waffensammlungen, Hallenpools, Bars und Autoeinstellhallen verschwinden in unterirdischen Geschossen. Wie Eisberge verbergen Gstaads Chalets den Reichtum. Nur dessen rustikal getarnte Spitze ragt auf.

Ein zweites St.Moritz

Im letzten Mai erschien im «Anzeiger von Saanen» ein anonymer, offener Brief mit dem aufrüttelnden Titel «Ausverkauf der Heimat». Über 80 junge Saanerinnen und Saaner unterstützten ihn. Sie beklagen, dass vermögende Gäste Ladenareale und Häuser aufkauften, diese in Luxusobjekte verwandelten und so Existenz und Tradition der Einheimischen bedrohten. In der Zwischensaison sei Gstaad ein «lebloses Geisterdorf».

Der anonym geäusserte Unmut hat nun eine Stimme gefunden. «Wir sind auf dem besten Weg, ein zweites St. Moritz zu werden», schreibt ein Mr. Gstaad in seinem Blog mrgstaad.com. Ein St.Moritzer Hoteldirektor hat im deutschen Wochenblatt «Die Zeit» das planlose Wuchern der Zweitwohnungen im Engadin angeprangert und Gstaad als positives Gegenbeispiel angeführt. «Blauäugig» sei das, schreibt Mr. Gstaad und warnt, auch in Gstaad gebe es «absurd hohe Saisonspitzen, immer mehr geschlossene Fensterläden von Zweitwohnungen und eine Boutiquen-Meile ohne Einheimische». Dieser Tendenz müsse man «Einhalt bieten».

Ausverkauf der Promenade

Auf der verkehrsfreien Promenade, der erwähnten «Boutiquen-Meile», ist das Aufkommen teurer Pelzmäntel an diesem Morgen mässig. Gstaad spürt ein kleines Januar-Zwischentief. Nichts davon merkt man im Schaukasten mit den Baugesuchen der Gemeinde Saanen, zu der Gstaad gehört: Ein Adelsspross baut mit unterirdischem Wellnessbereich. Für die edlen Tiere gut betuchter Gäste wird das Reitzentrum erweitert. Bauherrschaft: per Adresse Bach.

In die Nobelkleiderboutiquen verirren sich kaum Einheimische. Sie sitzen in «Charly’s Tea Room», das noch in Gstaader Hand ist, und tauschen Dorfnews aus. Der Coiffeursalon gegenüber, hat einer gehört, muss im Februar ausziehen, drei alte Chalets an der Promenade werden saniert und ausgehöhlt. Die Handänderungen schreiten voran. «Nehmen wir die Hotels», sagt eine, und zählt nur die bekanntesten auf: Das «Bellevue» gehört Medizinaltechnikkönig Thomas Straumann, das «Olden» Formel-1-Boss Bernie Ecclestone, das «Grand Hotel Park» Donata Spaeth-Bertarelli, der Schwester des ebenso in Gstaad ansässigen Alinghi-Seglers.

Roman Polanski, sonst öfter Gast im «Charly’s», ist an diesem Morgen nicht da. Der weltbekannte Filmer darf sein Chalet «Milky Way» am Dorfeingang nicht verlassen. Er hat Hausarrest und wartet auf sein US-Verfahren. Das Blitzlichtgewitter, mit dem ihn die Paparazzi im Dezember bei der Überstellung empfingen, zerrte Gstaads diskreten Glamour ans Tageslicht.

Unmoralisches Angebot

Einer spricht nun leiser im «Charly’s». Er hat eines dieser unmoralischen Angebote erhalten, denen schwer zu widerstehen ist. Drei Millionen Franken sind ihm geboten worden, allein für den ein paar Quadratmeter teuren Boden, auf denen in Schönried sein kleines Chalet steht. Für grössere Chalets sind die Lockangebote längst zweistellig. An der Gemeindeversammlung im Juni, an der nicht traktandierte Vorstösse gegen den Ausverkauf lanciert wurden, sprach einer vom «Goldrausch, der uns allen den Kopf verdreht». Man ahnt die Anfechtungen, denen die Gstaader Psyche ausgesetzt ist. Ein Einheimischer, der sich dem grossen Geld verweigert, gilt als Dorfheld. Aber er ist auch ein Dummkopf, der sich die Gelegenheit des Lebens entgehen lässt. Im Unterland wird niemandem solch ein moralischer Spagat abverlangt.

Im «Charly’s» loben sie die temporäre Planungszone, die der Gemeinderat nun über den Dorfkern verhängt hat. Für Neubauprojekte, die voluminöser sind als bestehende Altbauten, bedeutet das einen Baustopp. Im Tea Room macht man sich keine Illusionen über die Massnahme. «Wer Bedenken hat, hat hier nichts zu sagen», formuliert einer ein Gstaader Gesetz.

Kalt gegen warm

Auf Roger Seifritz’ Hemd steht Gstaads Slogan «Come up – slow down». Er ist Direktor von Gstaad-Saanenland-Tourismus – und ja: Er ist Mr. Gstaad, der Blogger. Seifritz kommt ins Schwärmen: Das Saanenland mit seinen ruhigen Dörfern sei anders als die betonierte Alpenstadt St.Moritz, in der die Prominenz sich und ihren Reichtum aufgeregt zur Schau stelle. Warum fürchtet er dann, Gstaad werde wie St.Moritz?

Das Verhältnis von 12000 kalten Betten in den oft leer stehenden Zweitwohnungen zu 9000 warmen Betten von Hotels und bewohnten Häusern sei in der Ferienregion Gstaad zwischen Zweisimmen und Pays-d’Enhaut noch fast ausgeglichen, rechnet Seifritz vor. In Crans-Montana betrage es krasse 10:1, entsprechend sehe der Ort aus. Aber auch die Region Gstaad habe in zehn Jahren 2000 warme Betten verloren. Das delikate Verhältnis dürfe nicht noch mehr aus dem Gleichgewicht geraten. «Wenn statt der Hotels die Immobilien- und Bauwirtschaft in einer Tourismusregion den Lead übernehmen, wird es problematisch», sagt Seifritz.

Für den Baustopp im Dorfkern hat er Verständnis. «Er blockt die Entwicklung nicht ab, er ist eine Denkpause, in der man über Gstaads künftiges Erscheinungsbild diskutiert.» Seifritz weiss, dass man schwer ankommt gegen die Nachfrage der Reichen und die Explosion der Bodenpreise. In seinem Blog wird er weiterhin warnen. Man denkt jetzt an den Ausspruch, dass in Gstaad Bedenkenträger nichts zu sagen haben.

Sturm aufs «Palace»

Einer hat sich zustimmend in Mr.Gstaads Blog eingeklinkt. Andrea Scherz, Direktor des «Palace»-Hotels, schrieb, sein Hotel habe über die Festtage «dem Berliner Hauptbahnhof nach dem Zweiten Weltkrieg» geglichen. Krawattenlos und doch gediegen lehnt sich Scherz entspannt zurück im noblen Fauteuil und berichtet «von den Menschenmengen, die uns abends überrollten». In der stillen Halle, wo nun livrierte Kellner zwischen einigen Gästen zirkulieren, standen sich Hunderte auf den Füssen herum, stellten das Glas auf der Rezeption ab und verschreckten Stammgäste, die im «Palace» in zwei Wochen bis zu 30000 Franken ausgeben.

Weit stärker als das Angebot im Nachtleben ist laut Scherz die Zahl der Zweitwohnungsbesitzer gewachsen. Diese strömten über die Festtage in die Halle des «Palace». Sie drängten in dessen Nachtclub, das legendäre «Green-Go», bis man sich auf der Tanzfläche kaum mehr bewegen konnte. Obwohl auch der Zusatztanzboden wie ein riesiger Deckel über den Pool der Wellnesszone abgesenkt war.

Gstaader Heimatlosigkeit

«Aus dem Dorf kommen jüngere ausländische Aufsteiger zu uns hinauf, um hier den Arrivierten zu begegnen», weiss Scherz. Im Schutz des diskreten «Palace» würden sich Investoren mit Geschäftsleuten einigen. Wenn die Aufsteiger oben angekommen sind, werden sie vielleicht die Penthouse-Suite zuoberst auf dem «Palace»-Turm beziehen. Der Blick aus der Badewanne im verglasten Erker ist atemberaubend. In der Hochsaison kostet die Suite 13000 Franken. Pro Nacht, versteht sich.

Scherz, Spross einer Gstaader Hotelierdynastie, hat den Boden nicht unter den Füssen verloren. Er weiss, was er dem Dorf schuldet. «Mein Hotel ist dank Gstaad berühmt. Würde ich kein Gewissen spüren, könnte ich das Hotel teuer verkaufen und faul herumliegen», sagt er. Er kennt Einheimische, die das tun. Und damit eine ungute Entwicklung ankurbeln, die sie dann beklagen. «Es braucht aber immer zwei, einer der kauft, und einer der unüberlegt verkauft», sagt Scherz.

Ist Gstaads Entwicklung aus dem Lot? «Es ist Zeit, vorsichtig zu werden», findet Scherz. Und illustriert am eigenen Beispiel, warum: «Ich leite den grössten Betrieb des Saanenlands, aber ich kann mir den Kauf eines standesgemässen Chalets nicht leisten.» Er wohnt in einem hoteleigenen Chalet nebenan. Scherz weiss, dass es nicht leicht ist, sich als Gstaader in Gstaad zu Hause zu fühlen. Mit diesem Konflikt geht er elegant um, ohne ihm auszuweichen.

Pakt des Schweigens

Wer in Gstaad über andere spricht, nennt keine Namen. «Das ist Gstaads Diskretion, davon leben wir», sagt Roger Seifritz. Als Einheimische vor Journalisten offenherzig Polanskis Gewohnheiten ausbreiteten, erinnerte sie Seifritz im «Anzeiger von Saanen» an die Omertà, die Gstaader Schweigepflicht. Wie beim Bankgeheimnis ist sie ein Standortfaktor. Gstaad zieht Reiche an, weil man sie hier in Ruhe lässt. Gstaads Erfolg basiert auch auf Vorteilen, für die die Schweiz gerade heftig Prügel bezieht. Von der Diskretion profitieren nicht zuletzt die Gstaader. Ihre Geschäfte und ihr heikler Umgang mit der Doppelmoral, das alles verhüllt der Mantel des Schweigens.

In Gstaad verrät man nicht, dass das Chalet des griechischen Reeders Peter Livanos 100 Millionen Franken gekostet hat. Man behält für sich, dass er ausserhalb des Dorfs eine unauffällige Scheune als Garage für Dutzende von Oldtimern bauen liess. Und dass Roche-Erbin Maja Hoffmann, die an der Zürcher Goldküste 18 Millionen Franken Steuern abgeliefert hatte, ihren Steuersitz eben nach Gstaad verlegt hat, wo sie im früheren Chalet von Hollywood-Legende Liz Taylor wohnt, das wurde nur durch eine Informationspanne auf der Gemeinde publik.

Mister Balance

Seither gibt auf entsprechende Fragen nur noch Gemeindepräsident Aldo Kropf Auskunft. Nämlich gar keine. «Wenn Prominente spüren, dass Informationen rausgehen, dann ziehen sie weg, dann ist das Zusammenspiel von Gästen und Einheimischen bedroht», sagt er, «Gstaad hat etwas zu verlieren».

Der FDP-Politiker und Apotheker Kropf ist Basler und kam vor 18 Jahren nach Gstaad. Für den Job des Gemeindepräsidenten ist ein Auswärtiger vielleicht geeigneter als ein Einheimischer. Denn der Präsident verkörpert Gstaads heikle Balance zwischen Goldrausch und Heimatschutz. Die Planungszone solle den Wandel im Dorfkern bremsen, ohne ihn aber zu verhindern, erläutert Kropf.

Saanen ist im Kanton Bern ein lukrativer Sonderfall. Gut die Hälfte der 223 reichen Ausländer, die im Kanton pauschalbesteuert sind, lebt hier. 20 Millionen Steuern zahlen sie, davon dürften allein vier Millionen in Saanens Kasse fliessen. Die Gemeinde leistet sich eine Topinfrastruktur, etwa eine imperiale Dreifachturnhalle. Die Dichte an Baufirmen und Gärtnereien ist enorm. Das Geschäftsmodell Gstaad brummt mit der Drehzahl einer mittleren Stadt.

Magnet des Neids

Das schafft Neider. Aldo Kropf stört sich an deren kurzsichtiger Kritik. Man solle nicht nur die Höhe der Pauschalbesteuerung beachten, sondern auch berücksichtigen, was die Reichen ausgäben und wie viele Arbeitsplätze davon abhingen, sagt er an die Adresse der Berner SP, die die Pauschalbesteuerung abschaffen möchte. Die acht Millionen Franken, die Saanen jährlich in den kantonalen Lastenausgleich einzahle, kämen weniger wohlhabenden Gemeinden zugute. «Gstaad ist nun mal der Magnet, aber davon profitieren alle», sagt Kropf, «auch Einheimische.»

Viele von ihnen wohnen auswärts, weil der erschwingliche Wohnraum knapp ist. Saanen hat als einzige Berner Gemeinde Bauzonen nur für Einheimische geschaffen, wo es sie vor dem Markt schützt. In einigen dieser Zonen stehen die kleinen Chalets früh im Schatten.

Bachs Entwarnung

Marcel Bach ruft doch noch zurück. Der Gstaader Bauernsohn, Everest-Besteiger, «Alpina»-Bauherr und Immobilienkönig ist viel unterwegs. Mit Zuckerfabrikant Mimran und Formel-1-Chef Ecclestone hat er vor Jahren das hochgelegene, defizitäre Gletscherskigebiet Les Diablerets gekauft, damit dem auf bloss 1000 Metern gelegenen Gstaad der Schnee nicht ausgeht.

Die Gefährdung des Dorfs werde «überproportional überhöht», findet Bach. Klar müsse man den Dorfcharakter für Einheimische erhalten. Aber die Planungszone sei ein fragwürdiges Mittel. «Wir sollten nicht jahrelang herumstudieren und so die Entwicklung blockieren», sagt Bach. Kein Wunder, denn vom Baustopp sind auch ein paar seiner Projekte betroffen.

Traktor und Rolls Royce

Vom Aufruf an Einheimische, sich bei Verkäufen zurückzuhalten, hält er nichts. «Da denkt halt jeder an sich», sagt er ungerührt. «Es gibt nun mal einen Markt für Zweitwohnungen.» Das Gleichgewicht zwischen Reichen und Dörflern sei nicht aus dem Lot, findet Bach. Er verkörpert es selber und bringt es auf den Punkt: «Gstaad war immer eine Gratwanderung, der Traktor und der Rolls Royce kommen nicht immer reibungslos aneinander vorbei.»

Diese Reibung zeige, dass Gstaads Geschäftsmodell intakt sei. Auch Gstaads Ruf? Litt der durch die Aufregung um Polanski? «Oooooch», sagt Bach sehr entspannt, «es ist halt so, dass das Schlagzeilen gibt, aber eigentlich gibt es keine schlechte Presse.» Er sei damals in Argentinien gewesen, habe dort in den Zeitungen Bilder von Gstaad gesehen: Unbezahlbare Werbung! Man vermutet, dass der wahre Mr. Gstaad Marcel Bach heisst.

Tschanz’ Lobgesang

Hans-Ueli Tschanz sitzt mit glatt nach hinten gekämmtem Haar und Designerbrille in einer coolen Bar, wie es sie sonst nur in Städten gibt, und formuliert Gstaads Zauberformel: Geld und Geist und Netzwerke. Der Kulturveranstalter und Vermarkter des Menuhin-Festivals lobt die auswärtigen Spender, die nun gar den Aufbau eines eigenen Orchesters für das Menuhin-Festival und wohl bald den Bau eines Festivalhauses ermöglichen. Das seien keine kalten Investoren, sie seien vielmehr an direkt sichtbarer Wirkung interessiert. «Geld war immer ein Thema in Gstaad, aber Geld allein genügt nicht, Gstaad ist mehr.»

Hier herrsche «ein offenes Klima zum Atmen», sagt Tschanz und schwärmt von der Begegnung mit Kulturgrössen – ja auch mit Polanski. Der gebürtige Berner rühmt die hochkarätigen Musik- und Sportevents, um die jede Stadt Gstaad beneiden muss. Er mag den Kontrast, der sich «aus dem Nebeneinander von Cartier-Boutique und Misthaufen» ergebe. Gstaad ist eine Zerreissprobe, aber sie erhält beweglich und lebendig.

Als ob sie ein kleiner Chor wären, stimmen auch die nachdenklichen Herren Seifritz, Scherz und Kropf in das Loblied von Gstaads Weltoffenheit ein. Kein Zweifel: Gstaads aufregende Gratwanderung geht weiter.

Mitarbeit: Ruth Oehrli, Gstaad

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch