Zentrum für Menschen mit Handicap

Interlaken

An der Unteren Bönigstrasse in Interlaken soll auf vier Etagen ein neues Arbeitszentrum des Zentrums Seeburg für Menschen mit psychischen Handicaps entstehen.

Die Profile stehen bereits: Hier an der Unteren Bönigstrasse 10a in Interlaken entsteht das neue Arbeitszentrum des Iseltwalder Zentrums Seeburg mit geschützten Arbeitsplätzen und Verwaltungsräumlichkeiten.

Die Profile stehen bereits: Hier an der Unteren Bönigstrasse 10a in Interlaken entsteht das neue Arbeitszentrum des Iseltwalder Zentrums Seeburg mit geschützten Arbeitsplätzen und Verwaltungsräumlichkeiten.

(Bild: Monika Hartig)

Hinter dem Neubau der Otto’s AG, vis-à-vis dem Schlachthof, baut die von Allmen Architekten AG aus Interlaken an der Unteren Bönigstrasse 10a ein neues Arbeitszentrum auf vier Etagen. Auf dem Baugelände stehen die Profile bereits. Bauherr ist das Iseltwalder Zentrum Seeburg, eine Institution für Menschen mit psychischen Handicaps.

Erweiterung der Arbeitsplätze

An der Unteren Bönigstrasse 46 besteht bereits ein Seeburg-Arbeits- und -Verwaltungsgebäude, wo heute Möbel restauriert und Antiquitäten verkauft werden. «Im neuen Arbeitszentrum sollen eine Berufsschule und weitere geschützte Arbeitsplätze für Menschen mit psychischen Handicaps eingerichtet werden», erklärte Zentrumsleiter Roland Eichenberger. Im Erdgeschoss des geplanten Neubaus (Grundfläche 4025 Meter) sollen Werkstätten entstehen. Für den zweiten Stock sind Ateliers, ein Bereich für Versand- und Verpackungsarbeiten, Schulungs- und Lagerräume sowie Büros für Dienstleistungsbetriebe (Gartenbau, Informatik, Diagnostikcenter) vorgesehen. Das dritte Obergeschoss dient der Verwaltung, während im vierten Stock eine Dienstwohnung und ein nicht öffentliches Betriebsrestaurant geplant sind.

Grossteil wird selbst gebaut

«Für den Neubau des Arbeitszentrums haben wir rund 6,5 Millionen Franken budgetiert», informierte Eichenberger. Einzig die Bauhülle soll durch externe Handwerker erstellt werden. Den gesamten Innenausbau wird das Seeburg-Handwerkerteam im Rahmen der geschützten Arbeitsplätze eigenhändig realisieren. Dies gehört zum Beschäftigungskonzept. «Wir sind darauf angewiesen, dass unsere Leute Arbeit haben, und wollen möglichst viel selbst machen. Im letzten Jahr wurden in der gesamten Seeburg-Institution 45'000 Arbeitstage von betreuten Arbeitskräften geleistet», berichtete Zentrumsleiter Eichenberger.

Baubeginn vor Jahresende

Mit Einsprachen gegen das Bauvorhaben sei vermutlich nicht zu rechnen, da dieses gut vorprojektiert und mit der Überbauungsordnung konform sei, erklärte der Zentrumsleiter. Je nach Witterung soll möglichst rasch mit dem Bau begonnen werden. «Wir möchten gerne noch diesen Herbst, spätestens aber Anfang Winter, mit der Pfählung des Grundstücks und dem Rohbau beginnen», sagte Roland Eichenberger.

Berner Zeitung

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