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Windhose sorgt für Zerstörung - die Bilder

Während das Hagelwetter am Donnerstag glimpflich verlief, liess der Regen die Zulg anschwellen. Im Eriz sorgte eine Windhose für Zerstörung.

sku/maz/jek
Die Zulg während des Unwetters am Donnerstagabend im Eriz. Der Bach verliess zeitweilig sein Bett und floss über das Land.
Die Zulg während des Unwetters am Donnerstagabend im Eriz. Der Bach verliess zeitweilig sein Bett und floss über das Land.
Das Dach der Skischule Eriz liegt in Trümmern verstreut hinter dem Skischulgebäude. Eine Windhose hat es weggetragen.
Das Dach der Skischule Eriz liegt in Trümmern verstreut hinter dem Skischulgebäude. Eine Windhose hat es weggetragen.
Trümmer haben ein Schneefahrzeug zerstört.
Trümmer haben ein Schneefahrzeug zerstört.
Der Bauer Roland Kropf vor seinem zerstörten Wagenschopf.
Der Bauer Roland Kropf vor seinem zerstörten Wagenschopf.
Die Zulg sucht sich ihren Weg ausserhalb des Bachbettes.
Die Zulg sucht sich ihren Weg ausserhalb des Bachbettes.
Überflutetes Feld beim Skilift Eriz.
Überflutetes Feld beim Skilift Eriz.
Verletzt wurde niemand.
Verletzt wurde niemand.
Der Schaden an der Skischule ist hoch.
Der Schaden an der Skischule ist hoch.
Schwemmhaolz auf dem Weg zum Zulgspitz in Heimberg.
Schwemmhaolz auf dem Weg zum Zulgspitz in Heimberg.
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«Das kannte ich eigentlich nur aus Filmreportagen aus Amerika», sagte Peter Wyttenbach, Präsident der Skischule Eriz, nachdem am Donnerstagabend ein Unwetter mit Hagelschlag über die Region gezogen war. Eine Windhose, von der Sichle her kommend, habe im Innereriz zuerst Tannen gefällt, dann den Skischulcontainer zur Seite geweht und schliesslich das Dach vom Haus der Skischule weggefegt. «Wir müssen wahrscheinlich von neuem beginnen», resümierte Peter Wyttenbach. Personen kamen nicht zu Schaden. Die Schadensumme konnte er nicht beziffern.

Eriz’ Gemeindepräsident Daniel Jost berichtete, die Zulg komme hoch, «und bestimmt wurden wieder Wegstücke weggeschwemmt». Die Lage sei jedoch nicht dramatisch. «Vieles hängt aber davon ab, wie viel Regen in der Nacht fällt.»

Keine Verletzten gemeldet

Die Feuerwehr Heimberg stellte ein Video vom Zulgspitz auf ihre Facebook-Seite, welches Erinnerungen an das Hochwasser vom Juli 2012 wach werden liess: Zuerst eine Flutwelle und hinterher ein veritabler Holztsunami, der sich durch das Zulgbett wälzt und in die Aare stürzt. In Bern reagierte die Berufsfeuerwehr – laut Daniel Christen – und kontrolliert neuralgische Punkte. Bis Redaktionsschluss am Donnerstagabend habe es aber keine Probleme gegeben, der Pegel der Aare blieb «weit unter der Hochwassergrenze».

Anders als am Vorabend in der Zentralschweiz sorgte der Hagel in der Region Thun dem Vernehmen nach nicht für gravierende Schäden. Wie ein Leserbild zeigt, hagelte es in Wattenwil jedoch so stark, dass der Boden nahezu bedeckt war. Auf Anfrage bei der Kantonspolizei am Freitagmorgen gingen drei Meldungen zum Unwetter ein: In Thierachern wurde ein Keller überflutet und auf einer Strasse lief das Wasser nur langsam ab. Die dritte Meldung kam aus Uetendorf, ebenfalls wegen Wasser auf der Strasse. Verletzt wurde niemand.

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