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«Wildhüter ist kein Beruf, sondern Berufung»

Andreas Rubin ist einer der 33 Wildhüter im Kanton Bern. Er betreut ein 190 Quadratkilometer grosses Gebiet. Es umfasst Teile des Thuner Ostens und des Emmentals, erstreckt sich von den sieben Hengsten nach Bowil, vom Thunersee bis zum Hohgant. Ein Gespräch über Mensch und Tier.

Sind viel zusammen unterwegs: Wildhüter Andreas Rubin mit seiner Deutsch-Kurzhaar-Hündin Betty.
Sind viel zusammen unterwegs: Wildhüter Andreas Rubin mit seiner Deutsch-Kurzhaar-Hündin Betty.
Patric Spahni

Andreas Rubin, Antikschreiner Hans Salzmann will von Ihnen wissen, wie es um die Lebensräume unserer Wildtiere steht – mit Blick auf die zunehmenden Eingriffe in die Natur durch den Menschen.Andreas Rubin:Mit dieser Frage trifft Herr Salzmann mitten ins Schwarze. In der kleinen Schweiz leben mittlerweile über 8 Millionen Menschen – Tendenz steigend. Die Beanspruchung der natürlichen Lebensräume der Tiere ist enorm – obwohl diese eigentlich gesetzlich geschützt sind. Die Liste der Freizeitaktivitäten ist endlos. Die Schlussfolgerung: Es trifft die Schwächsten. Die Wildtiere. Es ist ein Kampf, Ruhe- und Rückzugsgebiete für unsere Wildtiere zu erhalten oder gar zurückzuerobern. Das ist bedenklich und traurig.

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