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Wie hell sollen die Lampen in Leissigen leuchten?

Die ordentlichen Geschäfte gaben an der Gemeindeversammlung Leissigen nur wenig zu reden. Für Diskussionsstoff sorgte jedoch die Strassenbeleuchtung.

Von den 730 Stimmberechtigten der Gemeinde Leissigen nahmen nur gerade 34 an der Gemeindeversammlung teil. Der Gemeindepräsident Bruno Trachsel schloss die Versammlung mit sieben Traktanden nach drei viertel Stunden ab.

Allerdings waren ausser der Genehmigung der Gemeinderechnung 2014 und der Wahl eines Kommissionsmitglieds (Markus Pörtig, der schon im Voraus publizierte Vorschlag) nur noch vier Kenntnisnahmen von Kreditabrechnungen traktandiert. Die Ressortleiterin Heike Gfeller wünscht sich mehr Meinungen bei der Umfrage zum Zugangsweg und möchte wissen, ob eine Namenstafel beim Gemeinschaftsgrab gewünscht wird.

Heller oder dunkler

Interessanter wurde es durch Wortmeldungen zur Strassenbeleuchtung. Ein Bürger fragte: «Wird die Beleuchtung jetzt noch heller?» Gegenwärtig werden verschiedene LED-Leuchtmittel und Lampen mit verschiedenen Winkeln und nach unten gerichtetem Lichtkegel getestet, damit besser entschieden werden kann, welche Lampen sich am besten eignen. Jemand meinte, der Wunsch tendiere nach Dämmerlicht, nach kürzerer Beleuchtungszeit oder sogar nur nach Licht bei Bedarf.

Nach der Versammlung wurde weiterdiskutiert. Eine Frau machte den Vorschlag für eine zusätzliche Lampe, derweil ein anderer feststellte: «Ich wohne mitten im Dorf und sehe von meiner Wohnung aus 28 Strassenlampen.» Dies seien gar viele Lichter. Der Entscheid werde nicht leicht sein und kaum alle Bewohner befriedigen können, meinte Andreas Lerf, der zuständige Gemeinderat. Aber mit den Sparlampen könne auf alle Fälle Geld gespart werden.

Eine weitere Anregung betraf den Busbahnersatz, wobei überdachte Haltestellen mit Lautsprechern zur Durchsage von Verspätungen und ein Billettautomat gewünscht werden. Ausserdem regt die Sicherheitskommission am Bahnhof einen Hilfstritt an, damit die Sicherheit beim Ein- und Ausstieg aus dem Zug verbessert werden kann. Die Abklärungen dauern an.

Rechnung genehmigt

Die Verwaltungsrechnung 2014 zeigt vor Abschreibungen bei einem Aufwand von 3,71 Millionen Franken einen Ertragsüberschuss von brutto 257'000 Franken. Nach Abschreibungen bleibt ein Defizit von 52'000 Franken, was einer Besserstellung gegenüber dem Budget von 128'000 Franken entspricht. Die Gemeindesteueranlage beträgt das 1,90-Fache des kantonalen Einheitssatzes.

Der Grund für die wichtigsten Abweichungen liegt in den Mehreinnahmen bei den Einkommens- und Gewinnsteuern, bei den Grundstückgewinnsteuern sowie den Sonderveranlagungen und Minderleistungen beim direkten Finanzausgleich. Es gab eine Mehrbelastung bei den Lehrerlöhnen. Die Jahresrechnung 2014 mit einem Aufwandüberschuss von 52'000 Franken wurde wie die Nachkredite genehmigt.

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