Zum Hauptinhalt springen

Wer wird den Schaden bezahlen?

Im Streit um verunreinigtes Wasser auf dem Gelände der Viehmag Mülenen liegen die Resultate der Wasserprobe des Kantons Bern vor. Die Bewohner der Liegenschaft an der Frutigenstrasse 24 müssen ihr Wasser abkochen. Eine Notleitung für die Haushalte, die vom verunreinigten Wasser betroffen sind, muss die Gemeinde bezahlen – vorerst.

Am Anfang ging es um eine Abwasserlösung für das Grossprojekt Viehmag Mülenen (dazu gehören die Viehvermarktungshalle und das Restaurant Stock’s), heute auch um verschmutztes Grundwasser und in der Folge wiederum um neue Abwasserlösungen (wir haben berichtet). Betroffen sind sowohl die privaten Eigentümer der Abwasserleitung der Liegenschaft an der Frutigenstrasse 24, die Viehmag und die Gemeinde Aeschi. In jedem Fall ist die Vorgeschichte komplex. Sachlich versucht Rolf Zurbrügg von der betroffenen Eigentümerschaft die Situation zusammenzufassen. «Als die Viehmag und das Restaurant Stock’s im letzten Oktober noch keine Lösung für ihr Abwassersystem hatten, boten wir Hand», sagt Zurbrügg.

Die Idee war, dass die Viehmag ihre Abwasserleitung an die bestehende private Leitung in der Kappelen anschliesst. «Wir haben dies der Viehmag und der Gemeinde Aeschi als Eigentümerin von neu eingezontem Gewerbeland vorgeschlagen, unter der Bedingung, dass die Viehmag ein neues Pumpwerk finanziert. Ebenfalls setzen wir aus Erfahrungswerten ein Notstromaggregat als Bedingung fest, damit unsere nun mit einem neuen Pumpwerk unterbrochene Leitung auch bei Stromausfall jederzeit funktionieren kann», sagt Rolf Zurbrügg.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.