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Weiterhin Kantonsgelder für Weltcuprennen im Oberland

Die Ski-Weltcuprennen in Adelboden und Wengen erhalten weiterhin Kantonsgelder. Nur zwei Grossräte stimmten gegen den Verpflichtungskredit.

Ohne die Unterstützung von Armee und Zivilschutz könnten die Weltcuprennen im Oberland nicht durchgeführt werden, sagt der Berner Regierungsrat.
Ohne die Unterstützung von Armee und Zivilschutz könnten die Weltcuprennen im Oberland nicht durchgeführt werden, sagt der Berner Regierungsrat.
Markus Hubacher

Die Veranstalter der Ski-Weltcuprennen in Adelboden und Wengen können weiterhin auf Kantonsgelder zählen. Der Grosse Rat genehmigte am Dienstag mit 125 zu 2 Stimmen einen Verpflichtungskredit von 750'000 Franken für die Jahre 2016 bis 2020.

Damit stehen maximal 150'000 Franken pro Jahr für Zivilschutzeinsätze zur Verfügung. Effektiv ausbezahlt wurde in den letzten Jahren jeweils etwas weniger.

Der Regierungsrat hatte geltend gemacht, die Weltcuprennen seien für die Tourismusregion Berner Oberland und für den Kanton Bern von zentraler Bedeutung. Ohne die Unterstützung der Armee und des Zivilschutzes könnten die Rennen nicht durchgeführt werden.

Die Armee verlangt für ihre Dienstleistungen kein Geld; sie setzt WK-Soldaten ein. Die Einsätze des Zivilschutzes hingegen werden vom Bund nur zum Teil finanziert.

Für die Lauberhornrennen in Wengen leisten Formationen des Zivilschutzes rund 1500 und die Armee weitere 4200 Diensttage. In Adelboden erbringt der Zivilschutz in der Regel über 3000 Diensttage, die Armee etwa 1000.

SDA/jam

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