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Was Louis Agassiz mit Adolf Hitler gemeinsam hat

Die Ausstellung «Louis Agassiz, Gletscherforscher, Rassist» im Museum Grindelwald ist Geschichte. Nächstes Jahr wird die Ausstellung erneut gezeigt – auf dem Eggishorn.

Die Ausstellung über den Gletscherforscher Louis Agassziz beinhaltete neben Videos, Schriften und Fotos auch das Modell eines Schädels.
Die Ausstellung über den Gletscherforscher Louis Agassziz beinhaltete neben Videos, Schriften und Fotos auch das Modell eines Schädels.
Fritz Lehmann

Das Medienecho zur Ausstellung war gross: Neben Radiobeiträgen schrieben etliche Schweizer Tageszeitungen über die Ausstellung im Museum Grindelwald, aber auch der «Boston Globe» aus den USA.

Und Adrian Moser schrieb für «Die Zeit» einen Artikel über die Ausstellung mit dem Titel «Brauner Schnee»: «Eine der Texttafeln ist ein kleines Ratespiel mit Passagen aus ‹Mein Kampf› von Adolf Hitler und den Schriften von Louis Agassiz. Keine Chance, einen Unterschied zu finden.» Hitler habe sich zwar nicht selbst bei Agassiz bedient, aber seine Wissenschaftler hätten es getan. Und dies könnten die Ausstellungsmacher nachweisen. Ausstellungsmacher Hans Fässler erklärte dem Journalisten, dass es eine Wirkungskette von Agassiz bis hin zu zentralen Figuren der NS-Ideologie gibt. Und das sei eine «mittlere historische Sensation».

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