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Warum ein Berg den Namen eines Rassisten trägt

Eine Ausstellung will das Leben des Louis Agassiz beleuchten. Er war zwar ein anerkannter Forscher, aber auch Wegbereiter für Apartheid. Er liess einen Sklaven fotografieren, um die Minderwertigkeit der «schwarzen Rasse» nachzuweisen.

Das Agassizhorn befindet sich in der Bildmitte, links davon das Finsteraarhorn.
Das Agassizhorn befindet sich in der Bildmitte, links davon das Finsteraarhorn.
Mirko Bleuer

Von Juni bis September beleuchtet das Museum Grindelwald in einer Ausstellung das Leben von Louis Agassiz, dem Schweizer Naturforscher, Glaziologen, aber auch Rassisten und Apartheidvordenker (1807–1873). Deshalb lancierte der Historiker Hans Fässler aus St.Gallen 2007 eine Petition, die vorschlug, den nach ihm benannten Berg, das 3946 Meter über Meer an der Kantonsgrenze liegende Agassizhorn, umzubenennen – in Rentyhorn.

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