Zum Hauptinhalt springen

War Endo Anaconda betrunken?

Vorzeitig und nicht ganz freiwillig beendete Endo Anaconda sein Gastspiel bei den Thunerseespielen. Was zum Bruch führte, bleibt indes offen.

tku
Mitte Juli feierte Endo Anaconda seine Premiere als Pharao auf der Thuner Seebühne. Damals waren sowohl der Sänger als auch die Veranstalter noch begeistert von der Zusammenarbeit.
Mitte Juli feierte Endo Anaconda seine Premiere als Pharao auf der Thuner Seebühne. Damals waren sowohl der Sänger als auch die Veranstalter noch begeistert von der Zusammenarbeit.
zvg
Der Stiller-Has-Sänger spielte die Rolle des von Krankheit gezeichneten ägyptischen Herrschers.
Der Stiller-Has-Sänger spielte die Rolle des von Krankheit gezeichneten ägyptischen Herrschers.
zvg
Da war die Welt noch in Ordnung. Maskenbildnerin Stefanie Schädlich schaut zu, wie der Schauspieler sich über seine Verwandlung amüsiert.
Da war die Welt noch in Ordnung. Maskenbildnerin Stefanie Schädlich schaut zu, wie der Schauspieler sich über seine Verwandlung amüsiert.
Franziska Streun
Kurze Wiederholung vor dem Auftritt: Regieassistent Nico Gaik geht mit seinem Gastpharao den Text nochmals durch. «Ich bin halt kein Schauspieler», wehrt sich Endo Anaconda nach seiner Entlassung.
Kurze Wiederholung vor dem Auftritt: Regieassistent Nico Gaik geht mit seinem Gastpharao den Text nochmals durch. «Ich bin halt kein Schauspieler», wehrt sich Endo Anaconda nach seiner Entlassung.
Franziska Streun
Auf dem Weg zur Vertonung: Der Mundartsänger, Songwriter und Schriftsteller geht, um sich das Headset aufzusetzen.
Auf dem Weg zur Vertonung: Der Mundartsänger, Songwriter und Schriftsteller geht, um sich das Headset aufzusetzen.
Franziska Streun
Der Auftritt steht bevor: Endo Anaconda schaut über den See und zu den Bergen, raucht eine Zigarette und geht nochmals seinen Auftritt durch.
Der Auftritt steht bevor: Endo Anaconda schaut über den See und zu den Bergen, raucht eine Zigarette und geht nochmals seinen Auftritt durch.
Franziska Streun
Arsen: Mit diesem Gift vergiftet Zoser den Pharao.
Arsen: Mit diesem Gift vergiftet Zoser den Pharao.
Franziska Streun
Ein letztes Auffrischen der Maske: Der Stiller-Has-Frontmann tritt in ein paar Minuten als kränkelnder Pharao auf die Seebühne.
Ein letztes Auffrischen der Maske: Der Stiller-Has-Frontmann tritt in ein paar Minuten als kränkelnder Pharao auf die Seebühne.
Franziska Streun
Der Sänger steht noch am Donnerstag, 17.7., sowie am 23. und 24.7. auf der Thuner Seebühne.
Der Sänger steht noch am Donnerstag, 17.7., sowie am 23. und 24.7. auf der Thuner Seebühne.
zvg
1 / 11

Drei Vorstellungen lang verkörperte Endo Anaconda, Frontmann der Band Stiller Has, den kranken Pharao bei den Thunerseespielen. Damit war aber vorzeitig Schluss. In der vierten, mit ihm geplanten Vorstellung, trat er nicht mehr auf. «Aus gesundheitlichen Gründen stand Endo Anaconda eine Vorstellung weniger als geplant auf der Bühne der Thunerseespiele», erklärte Silvia Rivola, Medienverantwortliche der Thunerseespiele, gestern gegenüber dieser Zeitung.

Auf der Bühne gestürzt

Gemäss Blick.ch und Schweizer-illustrierte.ch berichteten Augenzeugen der dritten Vorstellung, dass Anaconda betrunken gewesen und auf der Bühne gestürzt sei sowie seinen Text vergessen habe. Sein Auftritt sei eine Zumutung gewesen, heisst es des Weiteren. Er sei direkt nach der dieser Vorstellung hinausgeworfen geworden, sagte Anaconda der Schweizer Illustrierten. Er sei schlecht instruiert worden und habe sich beim komplizierten Text verhaspelt. Und schliesslich leide er unter Diabetes, da sei es schwierig, sich zu konzentrieren. Auch die vereinbarte Gage sei ihm bisher nicht bezahlt worden. «Die Vorbereitungen zu Anacondas Auftritt verliefen wie mit allen prominenten Gastschauspielern in den Jahren zuvor, beispielsweise Julia Saner und Luca Hänni», betonte Rivola. Diese Auftritte würden immer gleich gehandhabt. Zu den Vorwürfen Anacondas betreffend seiner Gage sagte Rivola: «Wir äussern uns grundsätzlich nicht zu den Verträgen mit unseren Künstlern und zu Gagenzahlungen.»

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch