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Wacker im Kampf gegen die Natur

Die erste Mannschaft von Wacker Thun bekämpfte bei der Kraftwerke Oberhasli AG Neophyten – und die Angst vor der Höhe.

Thomas Lanz hängt an der Gelmerstaumauer.
Thomas Lanz hängt an der Gelmerstaumauer.
zvg

Die erste Mannschaft von Wacker Thun besuchte für das Kickoff-Weekend das Oberhasli. Beim Hauptsitz der KWO wurden die 24 Mannschaftsmitglieder herzlich empfangen und über die anstehenden Aufgaben instruiert. Die Spieler kleideten sich regenfest und bewaffneten sich mit Handschuhen, Spaten und Schaufeln. Ihr Auftrag war das Bekämpfen von Neophyten. Das sind invasive Pflanzen, die einheimische Arten verdrängen.

Während dreier Stunden und bei strömendem Regen standen die Handballer im Einsatz. Zur Belohnung gab es die spektakuläre Fahrt auf der Gelmerbahn. Im Wärterhaus der Staumauer bezog die Mannschaft ihr Quartier. «Eine einfache Berghütte, die uns alles bot, was wir für einen tollen Abend brauchten», meinte Wacker-Trainer Martin Rubin. «Bis in die frühen Morgenstunden wurde gespielt, diskutiert und gefachsimpelt.»

Am zweiten Tag war Mut gefragt. Die Teammitglieder seilten sich die 45 Meter der Gelmerstaumauer ab. «Nicht ganz alle wagten den spektakulären Weg in die Tiefe», verriet Rubin. Der Trainer sprach vom «verregnetsten Kickoff-Weekend» bisher, gewann dem aber Positives ab: «Der Teambildungsgedanke wurde dadurch noch gestärkt, und das Ziel, die Neuen zu integrieren und uns als Team zusammenzuschweissen, mehr als erreicht.»

TT/sgg

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