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Und plötzlich kam das Gletscherwasser

In der Nacht auf Donnerstag begann sich der Favergesee auf dem Plaine-Morte-Gletscher zu entleeren. Das Schmelzwasser floss in eindrücklichen Mengen durch den Trübbach ins Simmental hinunter. Mensch und Tier waren nicht gefährdet.

Auf dem Plaine-Morte-Gletscher lief im August 2014 der zwei Millionen Kubikmeter Wasser fassende Favergesee aus.
Auf dem Plaine-Morte-Gletscher lief im August 2014 der zwei Millionen Kubikmeter Wasser fassende Favergesee aus.
Bruno Petroni
Innert weniger Stunden entleerte sich der See um fasst die Hälfte. Zu Spitzenzeiten flossen über 30 Kubikmeter Wasser pro Sekunde durch die Simme.
Innert weniger Stunden entleerte sich der See um fasst die Hälfte. Zu Spitzenzeiten flossen über 30 Kubikmeter Wasser pro Sekunde durch die Simme.
Screenshot/Bafu
Voller Favergesee: Bild der Überwachungskamera vom Mittwoch. Im Hintergrund ist der Plaine-Morte-Gletscher zu sehen.
Voller Favergesee: Bild der Überwachungskamera vom Mittwoch. Im Hintergrund ist der Plaine-Morte-Gletscher zu sehen.
zvg
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Es war am Donnerstag um fünf Uhr in der Früh, als beim Lenker Bauverwalter und GFO-Stabschef Jakob Trachsel der Alarm einging: Die erwartete Entleerung des Faverge-Gletschersees auf dem Plateaugletscher Plaine-Morte war in vollem Gang: «Seit Anfang Monat hatte der See wie schon letztes Jahr das Rekordvolumen von zwei Millionen Kubikmetern erreicht. Sobald das Wasser dann einen Weg unter dem Gletscher hindurch gefunden hat, geht es jeweils schnell», weiss Jakob Trachsel.

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