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Tierisches mit schillernder Pracht und Ausreissern

Am Sonntag bot sich die letzte Möglichkeit, die Ausstellung Neuland 2012 auf dem Thuner Expo-Gelände zu erkunden. Manchmal erst auf den zweiten Blick eröffneten sich unbekannte Welten.

Schillernder Himmelsfalter: Erst wenn er seine Flügel öffnete, konnten die Neuland-Besucher seine ganze Pracht bewundern.
Schillernder Himmelsfalter: Erst wenn er seine Flügel öffnete, konnten die Neuland-Besucher seine ganze Pracht bewundern.
Patric Spahni

Der Morpho peleides ist auf den ersten Blick wenig spektakulär. Ein brauner Schmetterling, ursprünglich zu finden in den Regenwäldern Mittel- und Südamerikas. Die blaue Pracht erschliesst sich dem Betrachter erst bei genauerem Hinschauen, dann nämlich, wenn der Falter – auch Himmelsfalter genannt – seine Flügel öffnet und seinem Namen alle Ehre macht. Im tiefsten Himmelblau schillert er und hält still für seine Bewunderer. Für all diejenigen, die nicht regelmässige Tropenbesucher sind, war dieser Prachtkerl von Donnerstag bis Sonntag für einmal ganz in der Nähe zu besichtigen – an der Neuland Berner Oberland. Marc de Roche, der «Papa Papillon», züchtet eigentlich einheimische Schmetterlinge. Bloss, bei diesen Temperaturen sind die wenigen noch existierenden inländischen Falter bereits alle im Winterschlaf. «Damit die Leute hier etwas zu sehen bekommen, habe ich Züchter aus der ganzen Welt angefragt. Sie schickten mir die Eier, und ich tat mein Bestes, damit sich die Schmetterlinge rechtzeitig entpuppten. Auch während der Ausstellung sind noch welche geschlüpft», berichtet de Roche.

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