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Thuner Verkehrsbetriebe testen Hybridbusse

Die Thuner Verkehrsbetriebe STI testen in den kommenden Wochen und Monaten Hybridbusse. Diese sind mit einem Verbrennungs- und einem Elektromotor ausgestattet. Beim Bremsen erzeugen die Busse Strom.

Bis Mitte August ist ein Modell der Firma Evobus im Linienverkehr unterwegs, wie die STI auf ihrer Homepage schreibt.
Bis Mitte August ist ein Modell der Firma Evobus im Linienverkehr unterwegs, wie die STI auf ihrer Homepage schreibt.
zvg/STI

Allerdings reicht die so gewonnene Strommenge nicht aus, um den Bus stetig anzutreiben. Deshalb verfügen die Busse auch noch über einen kleinen, dieselbetriebenen Generator, der den Energiespeicher speist.

Die STI testet zwei Gelenkbus-Modelle. Bis Mitte August ist ein Modell der Firma Evobus im Linienverkehr unterwegs, wie die STI auf ihrer Homepage schreibt. Das in den Farben blau, hellgrün und weiss gehaltene Fahrzeug ist fast 18 Meter lang, 28 Tonnen schwer und verfügt über 48 Sitz- und 84 Stehplätze.

Das zweite Modell der Firma Hess wird gegen Ende Jahr getestet. Fahrgäste und Chauffeure sollen zu ihren Erfahrungen mit dem neuen Verkehrsmittel befragt werden.

Bis Frühling 2012 wird getestet

Die Thuner Verkehrsbetriebe führen die Tests gemeinsam mit sechs weiteren Schweizer Verkehrsunternehmen durch. Auch auf einzelnen Postautolinien werden die Hybrid-Busse getestet. Die Tests dauern bis im Frühling kommenden Jahres.

Auch im Wallis wird über den Einsatz von Hybrid-Bussen diskutiert. In Sitten wurde bereits ein Hybridbus getestet. Die Ergebnisse seien vielversprechend, auch wenn der höhere Kaufpreis durch den niedrigeren Treibstoffverbrauch nicht ganz kompensiert werde, sagten die Verantwortlichen im Juni.

SDA/jzu

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