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Thuner Rechnung 2011 fällt besser aus als erwartet

Die Rechnung der Stadt Thun für 2011 schliesst mit einem Überschuss von 2,3 Millionen Franken ab. Das Resultat kommt nota bene nach Rückstellungen von rund 7 Millionen Franken zu Stande.

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Die Stadt Thun hat im Jahr 2011 erfolgreich gewirtschaftet.
Die Stadt Thun hat im Jahr 2011 erfolgreich gewirtschaftet.
Markus Hubacher

Der Gemeinderat rechnete für das vergangene Jahr eigentlich nur mit einer ausgeglichenen Rechnung. Nun schreibt die Stadt vor allem dank besseren Steuererträgen schwarze Zahlen.

Die durch die Finanzmarktkrise erwartete Abflachung der Steuerertragskurve sei glücklicherweise nicht eingetreten, begründet die Stadt in einer Mitteilung vom Dienstag das gute Ergebnis. Der Steuerertrag fiel um über 10 Millionen Franken höher aus als budgetiert.

Mehr Geld als geplant musste die Stadt indessen dem Kanton abliefern. Gleichzeitig erhielt sie weniger Mittel aus dem Finanzausgleich.

Höherer Personalaufwand

Der Personalaufwand der Stadt liegt mit 54,9 Millionen Franken rund 200'000 Franken über dem veranschlagten Wert. Der Sachaufwand fiel jedoch um rund 1,5 Millionen Franken tiefer aus als budgetiert.

Von den ursprünglich geplanten Investitionen in der Höhe von 18 Millionen Franken wurden lediglich 11,5 Millionen Franken umgesetzt. Die Abweichung geht auf zeitliche Verschiebungen von Projekten zurück.

Der Gemeinderat nutzt das positive Ergebnis unter anderem für Rückstellungen in der Höhe von 7 Millionen Franken für eine Revision des Pensionskassenreglements.

Zusätzlich legt er 900'000 Franken in eine Spezialfinanzierung für den Werterhalt von Liegenschaften ein. Die mittel- und längerfristigen Schulden der Stadt sanken 2011 um 16 Millionen Franken auf 125 Millionen Franken.

Für das laufende Jahr erwartet der Thuner Gemeinderat eine ausgeglichene Rechnung. Von 2013 bis 2015 budgetiert er Ertragsüberschüsse von durchschnittlich 1,4 Millionen Franken.

(SDA)

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