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Thuner KVA darf mehr Kehrricht verbrennen

Für die Kehrichtverbrennungsanlage (KVA) Thun gelten nun neue Regeln: Die kantonale Justiz-, Gemeinde und Kirchendirektion (JGK) hat die Änderung der kantonalen Überbauungsordnung für die KVA genehmigt.

Die Kehrrichtverbrennungsanlage (KVA) in Thun darf in Zukunft mehr Kerricht verbrennen.
Die Kehrrichtverbrennungsanlage (KVA) in Thun darf in Zukunft mehr Kerricht verbrennen.
Patric Spahni

Mit der Änderung gilt anstelle der maximalen Verbrennungsmenge von 100'000 Tonnen Abfall pro Jahr neu als Mass der Nutzung die maximale thermische Leistung der Verbrennungsanlage von 46 Megawatt. Eine Umweltverträglichkeitsprüfung hat gezeigt, dass auch mit der Änderung alle gesetzlichen Vorgaben eingehalten werden.

Während der öffentlichen Auflage von 3. November bis am 2. Dezember 2011 gingen zwei Einsprachen ein. Die Einsprecher bezweifeln laut einer Mitteilung der JGK vom Mittwoch die Notwendigkeit sowie die Umweltverträglichkeit der Änderung und fordern einen Beschluss durch die Thuner Stimmbevölkerung.

Gestützt auf die Umweltverträglichkeitsprüfung vom 27. September 2011 hat die JGK die Einsprachen als öffentlich-rechtlich unbegründet abgewiesen. Gegen die Verfügung kann beim Regierungsrat Beschwerde geführt werden.

SDA/tan

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