Zum Hauptinhalt springen

Tausende von Stören angekommen

Der Fischbestand des Tropenhauses in Frutigen ist fast wieder ausgeglichen, nachdem 20'000 Tiere wegen eines technischen Störfalles verendet sind. Geschäftsführer Marcel Baillods erklärt, woher die Fische kommen.

Umlad im Tropenhaus Frutigen: Die Störe werden in den weissen Boxen auf Lastwagen und Anhängern transportiert.
Umlad im Tropenhaus Frutigen: Die Störe werden in den weissen Boxen auf Lastwagen und Anhängern transportiert.
zvg/Tropenhaus Frutigen
Sorgfältig werden die Tiere aus den Transportboxen geholt.
Sorgfältig werden die Tiere aus den Transportboxen geholt.
zvg/Tropenhaus Frutigen
Diese Oberländer Störe werden bis zu 16 Kilo schwer und 1,5 Meter lang.
Diese Oberländer Störe werden bis zu 16 Kilo schwer und 1,5 Meter lang.
Archiv BO
1 / 5

In weissen Boxen auf Lastwagen und Anhängern sind sie letzte Woche gebracht worden: zwei Drittel der rund 20'000 eingekauften jungen Fische für das Tropenhaus Frutigen. Sie mussten beschafft werden, um die Mitte November verendeten Tiere zu ersetzen. «Die Fische kommen aus Deutschland und Rumänien.

Quantitativ haben wir bald wieder den Stand von 60'000 Tieren wie vor dem tragischen Ereignis. Ob die Qualität auch stimmt, wissen wir aber erst später», erklärt Geschäftsführer Marcel Baillods. Neben den Stören sind auch Egli eingekauft worden und eine kleine Anzahl zur selben Barschfamilie gehörende Zander. «Wir nutzen dies gleich, um eine mögliche Aufzucht von Zander auszuprobieren.» Ob dies gelingt, ist nicht sicher, da jede Art anders auf die Umweltbedingungen wie Wasserqualität und Lichtstärke reagiert. «Wenns klappt, könnten wir eine Frischfischtheke eröffnen», schaut Baillods voraus.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.