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Steffisburg hatte einen Schutzengel

Eine Welle aus Holz und Geschiebe wälzte sich am Mittwochnachmittag die Zulg herunter. Angesichts der Masse grenzt es an ein Wunder, dass es in der Region Steffisburg keine grösseren Schäden gab.

Da musste die Armee mithelfen: Beim Unwetter im Juli 2012 wurde das Eriztal zünftig getroffen.
Da musste die Armee mithelfen: Beim Unwetter im Juli 2012 wurde das Eriztal zünftig getroffen.
Markus Hubacher
Vorher: Nachdem die Stein-, Schlamm- und Gerölllawine vom Staufen her talwärts gedonnert war, blieb im Juli 2012 auf der Alpweide im Gebiet Hinder Zugschwand ein breiter Schuttkegel liegen.
Vorher: Nachdem die Stein-, Schlamm- und Gerölllawine vom Staufen her talwärts gedonnert war, blieb im Juli 2012 auf der Alpweide im Gebiet Hinder Zugschwand ein breiter Schuttkegel liegen.
Stefan Kammermann
Die Zulg schwoll extrem stark an und schwemmte tonnenweise Holz talwärts.
Die Zulg schwoll extrem stark an und schwemmte tonnenweise Holz talwärts.
Yannick Ottmann, Leserreporter
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Gewitter und starker Regen im Eriz liessen die Zulg gestern Nachmittag extrem stark anschwellen. Die Erizer merkten rasch, dass es sich nicht um ein gewöhnliches Unwetter handelte, und lösten den Zulg-Alarm aus. «Wir erhielten die Meldung kurz nach 16 Uhr und trafen sofort alle Massnahmen, die für solche Ereignisse vorgesehen sind», sagte Steffisburgs Feuerwehrkommandant Guido Sohm gestern Abend gegenüber dieser Zeitung. «Wir veranlassten, dass sich keine Personen am Ufer aufhielten, sperrten die Brücken und besetzten sie mit Posten, um sicherzustellen, dass auch wirklich niemand die Brücken überquerte.» Was dann folgte, beschrieb ein Leser per Telefon so: «Es kam mir vor wie ein Tsunami aus Holz, was da etwa um 17 Uhr die Zulg herunterkam!»

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