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Sport ist nicht mehr ihr ganzes Leben

1996 war Michèle Trösch-Schenk an den Olympischen Spielen in Atlanta im Halbfinal des 400-Meter-Hürdenlaufs. Heute kämpft sie mit den Nachwehen des Leistungssports – und ist trotzdem rundum glücklich.

Die Thuner Olympiateilnehmerin von 1996, Michèle Trösch-Schenk: Zwischen der Arena Thun (links) und dem Panorama-Center blättert sie im Fotoalbum.
Die Thuner Olympiateilnehmerin von 1996, Michèle Trösch-Schenk: Zwischen der Arena Thun (links) und dem Panorama-Center blättert sie im Fotoalbum.
Nelly Kolb

Das Ziel der Thunerin Michèle Schenk vor 16 Jahren: an den Olympischen Spielen in Atlanta im 400-Meter-Hürdenlauf eine Runde weiterkommen. Das hat die damals 22-Jährige auch geschafft. Das aktuelle Ziel: nach einer Knieoperation (Arthrose): wieder eine gute Grundfitness aufbauen. Diese Zeitung traf die damalige Olympionikin – seit 2005 mit dem einstigen Diskuswerfer Marc Trösch verheiratet – nach der Physiotherapie zum Gespräch. Doch ja, der heimische Fernseher laufe derzeit wegen der Olympischen Spiele fast permanent: «Aber ich schaue mir lange nicht alles an; vor allem ‹meine› Sportart, die Leichtathletik und generell die Schweizer Teilnehmer», relativiert die Mutter von zwei Buben (4 und 3 Jahre alt).

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