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Spiez soll auf die Seewärme setzen

Der Grosse Gemeinderat Spiez war sich einig: Einerseits darüber, dass die Kreisel im Wiler zu verschönern sind, und andrerseits, dass sich der Gemeinderat des Themas Seethermienutzung anzunehmen hat.

Eine Gemeinde mit viel Seeanstoss: Im Richtplan Energie Spiez sind bereits die Bucht Spiez (Bereich Stedtli) und Teile von Faulensee als mögliche Gebiete für die Seewasserwärmenutzung ausgeschieden.
Eine Gemeinde mit viel Seeanstoss: Im Richtplan Energie Spiez sind bereits die Bucht Spiez (Bereich Stedtli) und Teile von Faulensee als mögliche Gebiete für die Seewasserwärmenutzung ausgeschieden.
Bruno Petroni

«Wir haben sehr viel erneuerbare Energie im Thunersee», brach René Barben (Freies Spiez/Grünliberale) am Montagabend im Gemeindeparlament eine Lanze für seine Sache. Die Seethermie sei eine umweltfreundliche und günstige Energiegewinnung. Das stellte Klaus Brenzikofer (SVP), Vorsteher Planung, Umwelt, Bau, namens des Gemeinderats (GR) auch nicht in Abrede: «Die Nutzung ist uns sehr sympathisch und etwas, das man weiterverfolgen muss.» Der GR zeigte sich jedoch nur bereit, den Vorstoss in abgeschwächter Form als Postulat entgegenzunehmen. «Das, da nur bei einem konkreten Projekt eine Konzession erwirkt werden kann», erklärte Brenzikofer. Das hätten Abklärungen der Bauverwaltung beim kantonalen Amt für Wasser und Abfall ergeben.

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