Schweizer Team siegte mit dem «Vogel des Glücks»

Grindelwald

Während einer Woche waren Künstlerteams aus aller Welt am Werk – sie fertigten im Rahmen des 33. World Snow Festival in Grindelwald aus Schneeblöcken beeindruckende Skulpturen an. Die Schweizer gewannen.

Die Figur «Aufbruch in den Süden» der Künstler Julia Roth, Linda Wunderlin, Oliver Senn und Guido Keller war am 33. World Snow Festival in Grindelwald siegreich.

Die Figur «Aufbruch in den Süden» der Künstler Julia Roth, Linda Wunderlin, Oliver Senn und Guido Keller war am 33. World Snow Festival in Grindelwald siegreich.

(Bild: zvg)

Das Schweizer Team vermochte die Jury am meisten zu überzeugen: Die Figur «Aufbruch in den Süden» (Bild) der vier Künstler Julia Roth, Linda Wunderlin, Oliver Senn und Guido Keller stellt einen Kranich – den «Vogel des Glücks» – dar und wurde zur schönsten Schneeskulptur im Rahmen des 33. World Snow Festival in Grindelwald gekürt.

Die Ränge 2 und 3 belegten die Teams aus Schweden und aus Slowenien. Wie Grindelwald Tourismus informiert, standen die Schneekünstler aus Italien in der Gunst des Publikums zuoberst: Ihre Skulptur, die den «Geist des Fortschritts» darstellt, zeigt «Klein-Heidi» in der Wiege, die ihr Mobiltelefon in der Hand hält, sich ihrem neuen PC zuwendet und dabei versäumt, die magische Welt um sich herum zu entdecken. Damit erhielten Pietro Germano, Samuel Bonapace, Tiziano Broseghini und Gino Casagranda im Besuchervoting die meisten Stimmen.

Kunst auch auf dem Berg

Das Motto, unter welchem die Teams aus rund 50 Kubikmeter grossen Schneeblöcken in kreativer Weise Figuren entwarfen, lautete in diesem Jahr «Aufbruchstimmung». Während einer Woche konnte man rund um den Eventplatz Eiger+ und den Bärplatz die insgesamt acht teilnehmenden Teams aus der Schweiz, Deutschland, Mexiko, den USA, Schweden, Holland, Italien und Slowenien bei der Arbeit bewundern. Weitere Künstler waren zudem ausser Konkurrenz auf dem Schreckfeld, dem Männlichen und der First am Werk.

Am Freitagabend wurde das World Snow Festival mit einer feierlichen Schlusszeremonie, an der auch die Rangverkündigung stattfand, abgeschlossen. Die prämierten Schneeskulpturen wurden dafür mit bunten Farben beleuchtet und so hervorragend in Szene gesetzt. Bruno Hauswirth, Geschäftsführer von Grindelwald Tourismus, und Gemeindepräsident Emanuel Schläppi gratulierten den Künstlern zu den gelungenen Arbeiten und unterstrichen die Beliebtheit, die das World Snow Festival seit vielen Jahren im Eventprogramm Grindelwalds geniesst.

Am Samstagabend wurden die Schneeskulpturen als Besucherattraktion ein zweites Mal farbig beleuchtet. Nun bleiben sie noch einige Zeit auf dem Bärplatz, dem Eventplatz Eiger+ und in den Skigebieten bestehen, bis sie nach Angaben von Grindelwald Tourismus «von selbst zusammenfallen».

pd

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