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Schule feiert mit Formel-1-Wagen

Die Gewerblich Industrielle Berufsschule Thun feiert ihr 150-Jahr-Jubiläum. Zum Abschluss ihrer Veranstaltungsreihe präsentiert sie eine Ausstellung – mit originalen Formel-1-Rennboliden und weiteren Attraktionen.

Highspeed an der Ausstellung: Wie Michael Juncker (Bild) können sich die Besucher in der Gewerblich Industriellen Berufsschule ans Steuer eines echten Ferraris setzen.
Highspeed an der Ausstellung: Wie Michael Juncker (Bild) können sich die Besucher in der Gewerblich Industriellen Berufsschule ans Steuer eines echten Ferraris setzen.
Pascal Kupper

«Die Besucher sollen interaktiv an unserer Ausstellung teilnehmen und nicht einfach nur durchlaufen», sagt Hansrudolf Gerber, Direktor der Gewerblich Industriellen Berufsschule Thun (GIB). Dies dürfte der Schule am dreitägigen Event gelingen, denn sie hält einige Leckerbissen bereit: So haben die Automobiltechniker zum Beispiel zwei originale Formel 1-Boliden vom Schweizer Sammler Jo Vonlanten erhalten. Ein roter Ferrari, mit dem Michael Schumacher 2002 Weltmeister wurde, steht den Besucherinnen und Besuchern als Rennsimulator zur Verfügung. Gleich nebenan steht ein Sauber c15 Petronas, dessen Cockpit 1996 Heinz-Harald Frentzen besetzte. Hier darf das hektische Reifenwechseln geübt werden.

Traktor mit Baujahr 1934

Weitere Attraktionen, die im und um das Gebäude an der Mönchstrasse 30B verteilt sind: Ein ausgestellter Lanzbulldog-Traktor mit Baujahr 1934, ein Hometrainer, mit dessen selbst erzeugtem Strom Geräte wie etwa ein Mixer betätigt werden oder ein kleiner Bagger, der unter der fachkundigen Leitung der Landmaschinen-Mechaniker zur Bedienung bereit steht. Im Garten gilt es, einen Parcours mit einem Gabelstapler zu bewältigen. Doch auch der Gaumen kommt nicht zu kurz: So laden die Konditoren zum Lebkuchenverzieren und Marzipanmodellieren ein. Insgesamt werden 18 Berufsfelder vorgestellt, begleitet von der Lerntheorie in Form von Präsentationen.

Schüler für Schüler

«Unsere Idee war es, dass sich die Lernenden selbst Gedanken darüber machen, wie sie ihren Beruf den jüngeren Volksschülern präsentieren», erklärt Direktor Hansrudolf Gerber. Die ersten Projekte wurden bereits im November 2008 angegangen. Ziel der Schule ist nicht nur, den Real- und Sekundarschülern einen Einblick in die GIB zu gewähren, sondern die Berufsschule aktiv in der Öffentlichkeit zu präsentieren – eine Idee, die Gerber künftig öfter umsetzen möchte. Ein kleiner Wermutstropfen: Mit bisher 700 angemeldeten Oberstufenschülerinnen und -schülern wurden die Erwartungen unterschritten. Die Ausstellung eröffnete gestern und dauert bis morgen, 15 Uhr.

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