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Schilthornbahn investiert in bessere Bond-Präsenz

Auch die Schilthornbahn im Berner Oberland möchte vom Bond-Fieber profitieren. Auf die Sommersaison 2013 hin will sie die Hommage an den britischen Filmagenten deutlich ausbauen.

Das Schilthorn war im Winter 1968/1969 Drehort für den 007-Film «Im Geheimdienst Ihrer Majestät».
Das Schilthorn war im Winter 1968/1969 Drehort für den 007-Film «Im Geheimdienst Ihrer Majestät».
zvg/Schilthornbahn
Dreharbeiten auf dem Schilthorn «Piz Gloria» in den Jahren 1968/69.
Dreharbeiten auf dem Schilthorn «Piz Gloria» in den Jahren 1968/69.
zvg/Schilthornbahn
Dreharbeiten auf dem Staudamm am 16. August 1995.
Dreharbeiten auf dem Staudamm am 16. August 1995.
Keystone
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Rund 400 Quadratmeter sollen künftig für die «Bond World 007» zur Verfügung stehen, wie die Bahn am Montag mitteilte. Sie setze dafür 800'000 Franken ein, erklärte Direktor Christoph Egger auf Anfrage.

Das Schilthorn war im Winter 1968/69 Drehort für den Film «Im Geheimdienst Ihrer Majestät». Das Drehrestaurant diente dem Bösewicht Blofeld als Basis «Piz Gloria». Eine Fotoschau, ausgestellte Filmutensilien und James-Bond-Gerichte erinnern die Besucher schon heute an die damaligen Dreharbeiten.

«Doch wer auf das Schilthorn reist, um etwas über James Bond zu erfahren, wird enttäuscht», erklärte Direktor Egger. «Das wollen wir ändern.»

Die «Bond World» im Touristorama soll Gäste auch bei schlechtem Wetter anlocken. Sie umfasst neben einer interaktiven, regelmässig wechselnden Ausstellung auch ein Cinema. Zudem soll das Thema auf der Anfahrt zum Schilthorn und auf der Aussichtsterrasse «eine sichtbare Bedeutung erhalten», wie es im Communiqué heisst.

Drei Gipfel besser inszenieren

Die Bond-Schau sei nur eines von zwei Projekten der nächsten Jahre, erklärte Egger. Die Schilthornbahn wolle auch die Aussicht auf Eiger, Mönch und Jungfrau besser inszenieren. Schliesslich biete das Schilthorn im Alpenraum «mit Abstand die schönste Aussicht» auf diese Gipfel.

Angestrebt werde ein «intensiveres Erlebnis» an den Standorten Schilthorn, Birg und Allmendhubel, sagte Egger. Wie das genau bewerkstelligt werde, wolle er noch nicht sagen, da sich die Behörden noch äussern müssten.

In die Attraktivitätssteigerung will die Schilthornbahn in den nächsten vier Jahren insgesamt fünf Millionen Franken investieren, wie Egger festhielt.

SDA/cls

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